Fünf Gründe, die Hoffnung für eine erfolgreiche FC-Saison machen

Mikey Moore feierte gegen Werder Bremen sein Startelf- und Heimdebüt für den 1. FC Köln. (Foto: Bucco)
Mikey Moore feierte gegen Werder Bremen sein Startelf- und Heimdebüt für den 1. FC Köln. (Foto: Bucco)

Mit vier Punkten aus vier Spielen ist der 1. FC Köln nicht nach Wunsch in die neue Bundesliga-Saison gestartet. Dennoch gibt es gute Gründe, an eine erfolgreiche Saison zu glauben.

1. Internes Vertrauen

Im Mannschaftssport heißt es: Das Wichtigste ist der interne Zusammenhalt. Ziehen Spieler, Trainer und Verantwortliche an einem Strang, kann Großes gelingen. Beim FC betont man, dass dieses Vertrauen vorhanden ist. Stimmt dies, dann kann das Kabinen-Klima ein Faustpfand für den FC sein. Dann geht das Team geschlossen in das Derby gegen Mönchengladbach. Dann hat René Wagner nicht nur die Rückendeckung der FC-Bosse, sondern auch das Ohr der Spieler. Das interne Vertrauen ist die Grundlage für eine erfolgreiche FC-Saison.

2. Offensiv-Besetzung

Schon häufiger diskutiert, aber wenn die FC-Fans in den nächsten Wochen auf ein Duo beim FC ihre Hoffnungen setzen, dann in Said El Mala und Mikey Moore. Zusammen mit dem formstarken Linton Maina und dem Neuner-Duo Ache/Dallinga soll sich hier eine Offensive einspielen, die mit Tempo und besserer Strafraumbesetzung als in der Vergangenheit ständig für Gefahr sorgen soll. Dass sie es können, haben sie in dieser Saison bereits angedeutet. Jetzt geht es darum, sich noch besser zu finden. Dann wird der FC immer in der Lage sein, Tore zu erzielen.

3. Talent und Entwicklung

Zweifelsohne verfügt der 1. FC Köln über einen Kader mit großem Entwicklungspotenzial. Simpson-Pusey, van den Berg in der Defensive, Okon-Engstler und Johannesson im Zentrum, El Mala und Moore sowie Heskey in der Offensive: Diese Spieler können allesamt in dieser Saison einen großen Sprung machen und den FC so insgesamt deutlich besser machen. Beim FC setzt man daher auch auf diese Entwicklung der Talente und hofft, dass Wagner mit einem guten Draht zu ihnen dafür sorgen kann, schrittweise mehr Prozent aus ihrem Potenzial herauszuholen.

4. Kaderbreite

In der vergangenen Saison hatte das Trainerteam ein Problem: Im Prinzip bestand der Kader für die Bundesliga nur aus 14 Spielern. Darüber hinaus wussten die Verantwortlichen, dass die Altlasten noch hoch waren und zu viele FC-Profis keine Zukunft mehr haben würden. Nun hat man den Kader noch einmal deutlich verändert und gerade auch die Qualität in der Breite verbessert. Bestätigt sich dieser Eindruck, wird der FC in der Lage sein, im Gegensatz zur letzten Saison auch mal den einen oder anderen Ausfall zu kompensieren – solange es nicht die wenigen unersetzlichen Unterschiedsspieler trifft.

5. Fans

Alle Augen auf das Derby gegen Borussia Mönchengladbach: Im Heimspiel gegen den Erzrivalen wird es kochen. Die Fans wollen den FC am 5. Spieltag zum Sieg führen. Schon gegen Hoffenheim am 1. Spieltag hat man erlebt, was in Müngersdorf passieren kann, wenn die Verbindung zwischen Fans und Mannschaft passt. Gelingt dies am 11. Oktober erneut, könnte daraus die Kraft entstehen, von der in Köln immer wieder gesprochen wird. Die Fans stehen unverrücklich hinter dem FC. Das Derby ist die Chance, diesen Bund noch einmal zu stärken.

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