El Malas Versprechen und Hoffnung: „Am liebsten unter den Top 10 landen“

Said El Mala im roten Nebel von Müngersdorf. (Foto: IMAGO / Vitalii Kliuiev)
Said El Mala im roten Nebel von Müngersdorf. (Foto: IMAGO / Vitalii Kliuiev)

Said El Mala hat mit dem 1. FC Köln noch einiges vor. Der Stürmer will in dieser Saison keineswegs gegen den Abstieg spielen. Über das Derby soll der Sprung nach oben gelingen.

Am Sonntag bricht Said El Mala endlich zur Nationalmannschaft auf und wird unter Bundestrainer Jürgen Klopp wohl sein Debüt beim DFB feiern. Der Außenstürmer des 1. FC Köln arbeitete in den vergangenen Tagen individuelle am Geißbockheim. Alles mit dem Ziel, nicht nur für Deutschland erfolgreich zu sein, sondern auch für den FC.

Aktuell steht der FC auf Rang 13 der Bundesliga, hat Borussia Mönchengladbach vor der Brust und kann im DFB-Pokal via Heimspiel gegen Union Berlin das Achtelfinale erreichen. El Mala mag zwar noch nicht wissen, wie lange er wirklich noch für den FC spielen wird, doch in dieser Saison hat er sich einiges vorgenommen.

Auch Gladbach bei Standards schwach

„Am liebsten wollen wir unter den Top 10 landen und in der Liga bleiben“, sagte El Mala nun dem FC-Podcast von Guido Ostrowski. „Wir tun alles dafür und arbeiten hart dafür. Wir haben vier Punkte, jetzt Zeit uns zu sammeln und dann kommt das Derby. Darauf konzentrieren wir uns.“ Das Derby soll den Sprung nach oben ermöglichen, mit dem Rückenwind durch die Fans und neuer Stabilität.

Dafür muss, das weiß auch der 20-Jährige, das größte Problem der Geißböcke behoben werden. Gemeinsam mit Borussia Mönchengladbach stellt der FC die bei Standards bislang schwächste Abwehr der Bundesliga. „Das Thema ist nicht von heute auf morgen zu trainieren. Dafür braucht man längere Zeit, aber ich bin mir sicher, dass es im Laufe der Saison viel stärker werden wird“, versprach El Mala.

Erst ein Kopfballtor für El Mala

El Mala selbst ist nicht der kopfballstärkste Spieler bei den Geißböcke. Für den FC gelang ihm erst ein Kopfballtor, in der vergangenen Rückrunde beim 1:1 in Hamburg zum 1:1-Endstand. Damals war er nach einem Eckball am zweiten Pfosten eingelaufen und hatte eine Kopfballverlängerung über die Linie befördert. Auch daran will der 20-Jährige arbeiten, um künftig noch gefährlicher zu werden und der Mannschaft auch in der Defensive mit seinen immerhin 1,87 Meter helfen.

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