Sie waren von Beginn an die Hoffnungsträger des 1. FC Köln. Nach den Verletzungssorgen im Sturm richten sich die Augen noch mehr auf Mikey Moore und Said El Mala. Zündet das Duo am Sonntag erstmals den Turbo?
Es könnte wohl keinen besseren Zeitpunkt für einen Aha-Moment geben als ein Derby. Das denken sich dieser Tage beide Fan-Lager – beim 1. FC Köln genauso wie bei Borussia Mönchengladbach. In Köln hängt vieles dabei an zwei Namen: Said El Mala und Mikey Moore. Wann startet das Duo endlich durch?
Selbstvertrauen konnten beide Spieler in der Länderspielpause tanken: El Mala durfte sein Debüt in der A-Nationalmannschaft feiern und sich von Jürgen Klopp mitreißen lassen. Moore knipste in drei Länderspielen für die englische U20 zweimal und war sogar noch der Kapitän seiner Auswahl.
Moore: „Man sieht, was für ein toller Spieler Said ist“
Nun wollen beide auch gegen Mönchengladbach zünden und den FC zum Derbysieg schießen. Moore sprach am Donnerstag am Geißbockheim über das bevorstehende Duell der Erzrivalen und blickte dabei auch auf seinen Sturmpartner. „Man sieht, was für ein toller Spieler Said ist. Und er ist ein echt guter Typ“, sagte der 19-Jährige. „Hoffentlich macht es in den nächsten Wochen zwischen uns klick und wir können helfen, dass die Mannschaft noch besser spielt. Darauf freue ich mich.“
Diese Freude teilen die FC-Fans, auch wenn völlig offen ist, wie der Kölner Angriff nach den Ausfällen von Ragnar Ache und Thijs Dallinga daher kommen wird. Möglich, dass Marius Bülter die Position eins zu eins übernimmt und El Mala und Moore zusammen mit Linton Maina über rechts angreifen werden. Möglich aber auch, dass Cheftrainer René Wagner überrascht und umstellt. Das hatte er schon letzte Saison nach Aches Ausfall in der Schlussphase der Saison getan und El Mala neben Bülter in eine Doppelspitze beordert.
Moore bietet sich als falsche Neun an, aber…
Moore kommt gerne über das Zentrum, fühlt sich auf der Zehn am wohlsten, kann genauso aber über rechts gefährlich werden. „Ich mag es im Zentrum des Spiels zu sein und den Ball zu bekommen. Ich bin aber flexibel und kann auf allen offensiven Positionen spielen“, sagte Moore am Donnerstag. „In der Jugend habe ich auch schon als falsche Neun gespielt, wenn der Trainer das also ausprobieren möchte, dann gerne.“
Unwahrscheinlich jedoch, dass Moore ganz vorne eingesetzt wird. Zu wichtig dürfte der Engländer als Schnittstelle zwischen Mittelfeld und Angriff in der Tiefe des Raumes vor der gegnerischen Abwehrkette sein. Jedenfalls will Moore „zurückzahlen, was der FC in mir gesehen hat“, als die Geißböcke lange um den Youngster kämpften. „Am besten mit einem Tor am Sonntag, damit wir danach alle gemeinsam feiern können.“








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