Stadion evakuiert! Pressekonferenz abgebrochen – FC-Stars müssen raus

Der Deutsche Bank Park nach dem Ende der Evakuierung. (Foto: GEISSBLOG)
Der Deutsche Bank Park nach dem Ende der Evakuierung. (Foto: GEISSBLOG)

Kurioser Vorfall in Frankfurt: Eine Stunde nach Ende der Bundesliga-Partie des 1. FC Köln bei der Eintracht musste der Deutsche Bank Park evakuiert werden. Grund war eine technische Störung.

Aus Frankfurt berichtet Marc L. Merten

Es war 23:18 Uhr in Frankfurt. Adi Hütter saß gerade auf dem Podium der Pressekonferenz und erklärte den 1:0-Heimsieg seiner Eintracht gegen den 1. FC Köln. Da ertönte plötzlich ein Alarmsignal. Hütter hielt inne, blickte zu den Lautsprechern hoch. Dann folgte eine Durchsage: „Wegen einer technischen Störung bitten wir Sie, das Stadion aus ihrer eigenen Sicherheit zügig zu verlassen.“

So endete der Abend nicht nur für die Frankfurter, sondern auch für die Kölner überraschend und abrupt. Denn nicht nur die Fans, die noch auf den Tribünen, an den Getränke- und Essensständen sowie in den Logen und Businessbereichen verweilt waren, mussten das Stadion verlassen. Auch alle Spieler, Verantwortlichen und Mitarbeiter beider Vereine sah man plötzlich in den Katakomben, wie sie sich einen Weg nach draußen bahnten.

Wagner hatte PK alleine absolviert

In kürzester Zeit fanden sich mehrere Tausend Menschen im Umlauf des Stadions im Frankfurter Süden ein und schauten sich zunächst teils verunsichert, teils amüsiert um. Der Spuk dauerte allerdings nur eine Viertelstunde. Dann verklangen die Alarmsignale und die Durchsagen, und nach und nach fanden viele Fans doch wieder den Weg ins Stadion.

Immerhin, aus Kölner Sicht: René Wagner hatte seine Pressekonferenz zu dem Zeitpunkt bereits absolviert. Ausnahmsweise hatten sich beide Teams darauf verständigt, dass keine gemeinsame Pressekonferenz stattfinden würde, sondern Wagner aufgrund der Rückreise der Kölner Vorzug erhalten und früher als sein Frankfurter Kollege die Fragen der Medien beantworten würde.

FC kann ohne große Verzögerung abreisen

So konnte der FC-Tross schließlich doch ohne große Verspätungen die Heimreise antreten. Der FC-Bus verließ um 23:40 Uhr das Arena-Gelände, während die Arbeiten im weiten Rund wieder ihren gewohnten Gang nahmen. Um welche technische Störung es sich am Ende handelte, wurde zunächst nicht bekannt.

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