Der 1. FC Köln muss Thijs Dallinga ersetzen. Bereits im Januar soll ein neuer Mittelstürmer kommen. Laut SportBild richten sich die Kölner Scouts vor allem erneut nach England.
Thijs Dallinga kämpft nach seiner Knie-OP darum, noch einmal für den 1. FC Köln auflaufen zu können. Der Niederländer fällt mit einem Kreuzbandriss sehr lange aus. Ein Saison-Aus ist wahrscheinlich, auch wenn Sportchef Thomas Kessler zuletzt seine Hoffnung zum Ausdruck gebracht hatte, Dallinga in dieser Saison noch einmal im FC-Trikot zu sehen.
Doch Dallinga ist wohl auch selbst bewusst: Dies wird ein Wettlauf mit der Zeit. Nach seiner schweren Verletzung aus dem Testspiel bei Viktoria Köln muss der Angreifer auch fürchten, dass er nie wieder für den FC spielen wird. Denn dass die Geißböcke die Kaufoption in Höhe von zehn Millionen Euro ziehen werden, gilt als höchst unwahrscheinlich.
Zwei Namen, die eigentlich nicht passen
Kein Wunder, dass Kessler kürzlich bestätigt hat, bereits den Markt für einen Nachfolger zu sondieren. Das einzig Gute im Schlechten für den FC: Ab Mitte November werden die Geißböcke Dallingas Top-Gehalt sparen, sodass für ein Leihgeschäft im Winter auf jeden Fall Spielraum sein wird. Und dass ein Neuer kommen soll, ist intern längst beschlossene Sache.
Laut SportBild hat Kaderplaner Tim Steidten nun den Blick erneut nach England gerichtet, von wo in diesem Jahr bereits Jahmai Simpson-Pusey, Mikey Moore und Reigan Heskey sowie Borna Sosa kamen. Das Magazin nennt mit Callum Wilson und Eddie Nketiah zwar zwei Namen, doch beide passen eigentlich nicht in das Kölner Profil. Wilson von Brentford FC ist 34, nur 1,80 Meter groß, kein Stoßstürmer und mit einem Vertrag bis 2027 nicht ausleihbar. Nketiah von Crystal Palace wäre zwar dank eines langfristigen Vertrags per Leihe denkbar, mit seinen 1,75 Meter würde er aber allem entsprechend, nur nicht dem Dallinga-Profil des bulligen, kopfballstarken Strafraumstürmers.
Ache alleine reicht nicht aus
Zuletzt war bereits der Name Lukas Nmecha gefallen, der allerdings auch nur noch einen Vertrag bis 2027 bei Leeds United besitzt und dessen Gehalt für die Geißböcke wohl zu hoch sein dürfte. Eher passen würde Daniel Jebbison vom AFC Bournemouth oder Tammy Abraham von Aston Villa, beide nur Ersatz bei ihren Teams, beide mit langfristigen Verträgen, beide hoch gewachsene Stoßstürmer. Ob sie jedoch auch finanzierbar wären, ist bei englischen Clubs aufgrund der hohen Gehälter stets mit einem Fragezeichen verbunden.
Ein Ausrufezeichen steht dagegen hinter der Aussage, dass der FC definitiv einen neuen Angreifer benötigt. Ragnar Ache ist zwar inzwischen wieder fit und bald einsatzbereit. Doch beim FC ist man sich einig, nicht alleine auf den verletzungsanfälligen Stürmer setzen zu dürfen. Daher soll, wenn möglich, schon zu Beginn der Transferperiode der neue Angreifer feststehen und zum FC stoßen.







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