Rückkehr geplatzt: 122-mal für den FC, aber vorerst kein Wiedersehen

Dejan Ljubicic ist nach seiner Knieverletzung noch nicht bereit, um gegen den 1. FC Köln sein Comeback zu feiern. (Foto: IMAGO / RHR-Foto)
Dejan Ljubicic ist nach seiner Knieverletzung noch nicht bereit, um gegen den 1. FC Köln sein Comeback zu feiern. (Foto: IMAGO / RHR-Foto)

Für den 1. FC Köln gibt es vorerst kein Wiedersehen mit Dejan Ljubicic. Der Mittelfeldspieler fehlt dem FC Schalke 04 am Samstagnachmittag und trägt damit zur angespannten Personalsituation des Aufsteigers bei.

122-mal stand Dejan Ljubicic für den 1. FC Köln auf dem Platz. Auf das erste Spiel gegen die Geißböcke muss er jedoch noch mindestens bis März kommenden Jahres warten. Der Österreicher verpasst die Rückkehr am Samstag mit dem FC Schalke 04 aufgrund einer Knieverletzung, die ihn bereits seit dem vierten Spieltag zum Zuschauen zwingt.

In der Vorwoche, am Rande des Heimspiels gegen den FSV Mainz 05, hatte Ljubicic noch gehofft und gesagt: „Ich würde mich sehr freuen, wenn ich nächste Woche dabei bin. Aber das wird eher schwierig. Wir müssen von Tag zu Tag schauen.“

FC-Spiel kommt für Ljubicic zu früh

Ljubicic ist inzwischen zwar ins Mannschaftstraining zurückgekehrt, doch Trainer Miron Muslic legte sich am Donnerstag bei der Pressekonferenz fest: „Das Köln-Spiel kommt zu früh. Wir werden Dejan bestmöglich vorbereiten, sodass er gegen Leipzig wieder eine realistische Kaderoption ist.“

Der Mittelfeldspieler hatte seinen FC-Vertrag 2025 nach vier Jahren nicht verlängert. Ljubicic war stattdessen zum kroatischen Rekordmeister Dinamo Zagreb gewechselt, hatte damals von seinem Lieblingsclub gesprochen, für den er schon als Kind habe spielen wollen. Doch bereits im Januar 2026 kehrte der Wiener nach Deutschland zurück, führte für seinen Schalke-Transfer unter anderem Muslics Überzeugungskraft und familiäre Gründe an.

Angespannte Personalsituation

Für Samstagnachmittag ist Ljubicic längst nicht der einzige Spieler, auf den S04 verzichten muss. Kapitän Kenan Karaman fehlt aufgrund muskulärer Probleme, Innenverteidiger Maximilian Weber hat sich unter der Woche am Oberschenkel verletzt. Hinzu kommen Ron Schallenberg und weiterhin auch Torjäger Moussa Sylla.

Altstar Edin Dzeko hingegen dürfte trotz seiner Kopfverletzung aus der Vorwoche mit von der Partie sein. „Er hat eine große Wunde am Kopf, konnte aber viel mit der Mannschaft auf dem Platz machen. Wir müssen schauen, ob das mit der Wundheilung bis Samstag richtig funktioniert“, so Muslic, der sich „positiv und guter Dinge“ zeigte, „dass wir das Rennen gegen die Zeit gewinnen können“.

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