Said El Mala kann es nicht erwarten, dass auch sein Bruder Malek in der Bundesliga ankommt. Im Zweifel würde der Nationalspieler des 1. FC Köln sogar seinen eigenen Platz hergeben. René Wagner lehnt schmunzelnd ab.
Bruderliebe kennt keine Grenzen, das gilt selbst in der Bundesliga. So emotional Said El Mala seine Tore auch bejubelt – noch mehr würde sich der Offensivstar des 1. FC Köln offenbar über das Profi-Debüt seines älteren Bruders Malek freuen. Der Angreifer stand zuletzt gegen Schalke 04 sowie im DFB-Pokal gegen Union Berlin im Kader und trat am Samstagnachmittag auch die Reise nach Berlin mit an.
Noch warten Said und Malek aber auf ihren ersten gemeinsamen Auftritt im FC-Trikot. René Wagner stellte am Freitag vor dem Gastspiel bei Union klar: „Bei uns wird keinem ein Einsatz geschenkt.“ Malek, der in der Vergangenheit immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen wurde, ist erst seit etwas mehr als einer Woche fester Bestandteil des Profitrainings.
Said El Mala: „Nimm mich ruhig raus“
Said kann es offenbar ähnlich wie viele FC-Fans kaum erwarten, Malek erstmals in der Bundesliga zu sehen. Schon nach dem 0:0 gegen Schalke 04 verriet er im Interview mit der Sportschau: „Als Malek zu mir kam und gesagt hat, dass er dabei ist, war ich sehr, sehr glücklich. Ich habe dem Trainer gesagt: Nimm mich ruhig raus, damit er reinkommt.“ Der eine El Mala sei nicht wichtiger als der andere, so sieht man es familienintern.
Seine Zeit auf dem Platz wird kommen.
Said über Malek El Mala
„Das ist halt sein Bruder“, sagte Wagner am Freitag über das süße Angebot des Kölner Nationalspielers und schmunzelte. „Ich glaube nicht, dass Said das ernst meint. Ich würde es auf jeden Fall nicht machen. Da ist Said Profi genug.“ Am Sonntag, so viel dürfte klar sein, wird der El Mala mit der Rückennummer 10 in der Startelf stehen und jener mit der 19 erneut auf der Bank sitzen.
Wobei sich das im Spiel ja ändern kann. „Wir haben mit Malek einen klaren Neuner im Kader, der seine Berechtigung in Spielen haben wird, in denen wir diese Position brauchen. Wenn es so weit ist, wird Malek auf dem Feld stehen“, versprach Wagner (der GEISSBLOG berichtete). Said ist sich ohnehin sicher: „Seine Zeit auf dem Platz wird kommen.“








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