„Said ist Said!“ Vergleich mit BVB-Star – darum setzt Klopp auf El Mala

Jürgen Klopp herzte Said El Mala nach dessen DFB-Debüt. (Foto: IMAGO / Beautiful Sports)
Jürgen Klopp herzte Said El Mala nach dessen DFB-Debüt. (Foto: IMAGO / Beautiful Sports)

Mit seiner erneuten Nominierung für die A-Nationalmannschaft hat sich Said El Mala gegen namhafte Konkurrenz durchgesetzt. Bundestrainer Jürgen Klopp erklärt, warum er den Shootingstar des 1. FC Köln unbedingt im DFB-Kader dabei haben möchte.

Insgesamt zehn Spielern verhalf Jürgen Klopp im Herbst zum Debüt für das DFB-Team. Fünf von ihnen wurden für die anstehenden Nations-League-Partien in Serbien (13. November) und gegen die Niederlande (16. November) erneut nominiert – darunter auch Said El Mala, der erste Nationalspieler des 1. FC Köln seit Jonas Hector.

Damit stach der 20-Jährige unter anderem Barcelonas Karim Adeyemi und Brentfords Kevin Schade aus. Im Zuge der Kader-Vorstellung betonte Klopp in einem Video-Interview des DFB: „Die Entscheidungen werden immer für einen Spieler getroffen, nicht gegen einen. Es hätten mehr Spieler verdient, dabei zu sein.“

Klopp: El Mala ist der Nmecha der Offensive

Auf dem linken Flügel erhielten Freiburgs Derry Scherhant und El Mala den Vorzug. „Derry war die positive Überraschung des ersten Camps. Er hat das ganz toll gemacht“, lobte Klopp rückblickend. Und El Mala? Der Bundestrainer musste gewaltig grinsen: „Said ist Said!“ Klopp sieht in dem FC-Star immenses Potenzial und vergleicht: „Er ist der Felix Nmecha der Reihe vorne. Man kann sich alles Mögliche vorstellen, was da noch kommt in der Zukunft.“

Über den BVB-Star hatte der DFB-Coach kurz zuvor geschwärmt: „Felix Nmecha ist jemand, bei dem man unglaublich viel Fantasie hat. Er ist eine Maschine, physisch unglaublich stark und fußballerisch wahnsinnig talentiert. Es gibt so ein paar Dinge, wo man sich Gedanken macht, wo das noch hinführen kann.“ Bei El Mala sieht Klopp offenbar ebenfalls keine Grenzen.

Manchmal schlägt Form alles andere.

Jürgen Klopp

Nun muss der Kölner Youngster das Vertrauen und die Fantasie bestätigen. Im Oktober hatte sich, wie von Klopp erwähnt, insbesondere Scherhant in den Vordergrund gespielt. Der Freiburger durfte gegen Serbien und in Griechenland jeweils starten, während El Mala zweimal von der Bank kam.

El Mala nach DFB-Debüt im Aufwind

Der Konkurrenzkampf auf den Flügeln bleibt groß. „Es waren wirklich enge Entscheidungen dabei“, stellte Klopp klar und ergänzte: „Wir wären verrückt, wenn wir irgendwelche Türen schließen würden.“ Der Bundestrainer kann auf reihenweise Profis zurückgreifen, die im Europapokal unterwegs sind. Ob der gelobte Scherhant, die ebenfalls nominierten Brajan Gruda und Lennart Karl oder Adeyemi und der verletzte Serge Gnabry. Schade wiederum ist Stammkraft beim Tabellensechsten der Premier League.

Klopp: „Manchmal schlägt Form alles andere.“ Die bewies El Mala zuletzt vor allem mit seinem ersten Karriere-Doppelpack im DFB-Pokal gegen Union Berlin. Insgesamt sammelte er in den fünf Pflichtspielen seit der letzten Länderspielperiode vier Scorerpunkte ein – mehr als die Konkurrenz.

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