Zwei Vorbereitungsgewinner als Sorgenkinder: Beim 1. FC Köln schwimmen Jan Thielmann und Luca Waldschmidt derzeit die Felle davon.
Als die Profis des 1. FC Köln am Mittwoch in die Trainingswoche einstiegen, fehlte Jan Thielmann. Als Grund gab der Club eine „Belastungssteuerung“ an, was bei einem Profi, der in den Vorwochen kaum zum Einsatz kam, und nach zwei freien Tagen dann doch Fragen aufwarf.
Das Urgestein im Kölner Kader, nach Ende der vergangenen Saison zumindest extern ein Verkaufskandidat, galt als einer der Vorbereitungsgewinner. Neben Linton Maina und Luca Waldschmidt. Doch während Maina sich in der Mannschaft festspielte, scheinen Waldschmidt und Thielmann derzeit nicht wirklich noch Teil der Planungen zu sein.
Thielmann rutschte nach Stuttgart aus der Elf
Thielmann kostete offenbar der desolate Auftritt beim 1:4 in Stuttgart das Vertrauen von Trainer René Wagner. Und Waldschmidt? Der hatte es nach der Muskelverletzung in der Vorbereitung nie wirklich bekommen. Gerade mal 38 Minuten stand er bei seinen vier Saisoneinsätzen auf dem Feld – schwer, da jene Joker-Qualitäten unter Beweis zu stellen, die ihn in der vergangenen Saison zu einem wesentlichen Faktor im Kampf um den Klassenerhalt machten.
Doch neben Maina, Said El Mala und Isak Johannesson haben nicht nur Mikey Moore und Reigan Heskey, sondern auch Marius Bülter wegen seines Defensiv-Kopfballs derzeit bessere Karten auf jenen Positionen, die für Waldschmidt und in Teilen auch für Thielmann infrage kämen. Trotz der ganzen Personalsorgen im Angriff eine wenig erbauliche Situation.
Thielmann fehlte, Waldschmidt traf im Training
Immerhin: Während Thielmann zum Wochenstart gar nicht Teil des Trainings war, sorgte Waldschmidt für das Highlight der Einheit, als er mit einem satten Schuss genau in den Winkel traf. Als alle dann schon in der Kabine waren, zeigte sich für aufmerksame Beobachter allerdings ein weiterer Punkt, der seine Einsatzchancen schmälert: Durch die Verpflichtung von Borna Sosa hat der FC nun zwei Freistoß-Virtuosen unter Vertrag.
Apropos Vertrag: Während der 24-jährige Thielmann mit seinem Kontrakt bis 2028 einigermaßen entspannt die Entwicklung verfolgen kann, muss sich Waldschmidt empfehlen. Denn das Arbeitspapier des inzwischen 30 Jahre alten Profis läuft am Ende dieser Saison aus.








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