„Riesenclub“ mit Interesse? El Mala: „Wäre falsch, wenn mich das nicht ehrt“

Said El Mala bleibt umworben. (Foto: Bucco)
Said El Mala bleibt umworben. (Foto: Bucco)

Er bleibt in aller Munde: Said El Mala hat im DFB-Pokal gegen Union Berlin seinen ersten Doppelpack für den 1. FC Köln erzielt und kurz darauf gemeinsam mit Bruder Malek dessen erstes Bundesliga-Tor gefeiert. Der 20-Jährige ist erneut für die Nationalmannschaft nominiert und weiterhin eine heiße Aktie auf dem Transfermarkt. Im Interview mit Sky hat El Mala über all diese Themen gesprochen. Das sagt der FC-Star über …

… seine erneute DFB-Nominierung: „Ich freue mich sehr darauf anzureisen und will einfach wieder Gas geben, wie beim letzten Mal. Es macht sehr, sehr viel Spaß. Es wissen nicht viele, wie viel wir intern lachen. Mit den Jungs zu kicken – das ist eine unglaubliche Qualität. Ich versuche, locker zu bleiben. In den ersten Spielen war ich natürlich nervös und angespannt.“

… Jürgen Klopps Anruf: „Er hat mir gesagt, dass ich wieder dabei bin. Und dann kommen noch ein, zwei Storys dazu. Diesmal hat er mich darauf angesprochen, dass ihn gefreut hat, dass mein Bruder reingekommen ist und ein Tor gemacht hat. Dass ihn das gefreut hat, wie wir zusammen gejubelt haben. Das ist nicht selbstverständlich. Das habe ich direkt Malek erzählt, er hat sich auch sehr gefreut.“

El Mala über FC-Verlängerung: „Ich wollte nicht raus hier“

… den Hype um ihn beim 1. FC Köln: „Am Anfang war es schwierig, damit umzugehen. Ich hatte ein paar Ups and Downs, auch in den Spielen. Ich glaube, das ist völlig normal, das ist der Prozess. Mittlerweile ist es für mich Normalität geworden. Ich weiß, damit umzugehen. Mich freut es, dass es so geblieben ist, und ich genieße die Zeit. Es freut mich extrem, wenn mich Leute erkennen und Bilder mit mir machen wollen. Ich würde niemals ’nein‘ sagen.“

… seine persönliche Entwicklung: „Ich will noch unberechenbarer werden, damit sich die Gegner nicht auf mich einstellen können. Jetzt haben die Mannschaften mich auf dem Schirm, da wird man gedoppelt. Ich habe meine Position ein bisschen verändert, das tut mir sehr, sehr gut. Ich fühle mich sehr wohl da und mache viel mit dem Trainer und den Co-Trainern, auf dem Platz oder im Videoraum. Ich versuche auch, den Kopf noch mal hochzunehmen. Natürlich schieße ich gerne Tore, aber das Union-Spiel hat mir gezeigt, wie leicht Fußball sein kann, wenn ich mal querlege. Daran gilt es zu arbeiten. Ich bin noch nicht durch, ich habe einen langen Weg vor mir.“

… seine Verlängerung beim 1. FC Köln: „Ich habe mich für Köln entschieden, weil ich mich einfach wohlgefühlt habe. Ich wollte nicht raus hier, so viel auch gekommen ist. Natürlich hat man sich alles angehört, das ist völlig normal. Ich habe viel mit dem Vorstand gesprochen, mit dem Trainer, habe die Planungen der Mannschaft gehört. Wenn ich das jetzt so sehe, ist es genauso umgesetzt worden. Wir haben mehr Zocker bekommen, die man braucht, wenn man so einen Spielstil hat wie ich.“

Ich will dem FC helfen, so wie sie mir helfen, will die Stadt und den Verein glücklich machen. Dann sieht man, was passiert.

Said el Mala

… Träume in seiner Karriere: „Träume gibt es immer. Ich will viel erreichen, will irgendwann Champions League spielen. Wann der Moment kommt, kann ich nicht sagen. Das wird irgendwann passieren.“

… die Gerüchte um ein Interesse von Paris Saint-Germain: „Es wäre falsch, wenn mich das nicht ehren würde. Das ist ein Riesenclub. Ich hab das auch gelesen, da bin ich ehrlich. Was ich damit anfangen soll, weiß ich nicht. Ich habe es letztes Jahr schon oft gesagt, als die Gerüchte reinkamen: Ich konzentriere mich einfach hierauf, will Fußball spielen und meine Leistung bringen. Ich will dem FC helfen, so wie sie mir helfen, will die Stadt und den Verein glücklich machen. Dann sieht man, was passiert.“

Tränen nach Malek El Malas Debüttor für den 1. FC Köln

… die Emotionen nach Maleks Debüttor: „Unsere Eltern waren im Stadion. Ich habe sie nach dem Spiel kurz gesehen, sie waren extrem happy und sehr, sehr stolz. Einen Tag später haben wir Facetime gemacht, da hatte meine Mama keine Stimme mehr. Ich glaube, sie hat im Stadion sogar geweint. So wie ich mich auf dem Platz gefreut habe, haben sie sich zehnmal mehr gefreut auf der Tribüne. Jetzt geht’s weiter. Das war nur der Anfang.“

… Maleks Zukunft: „Ich habe vor zehn Monaten schon gesagt, dass seine Zeit kommt. Jetzt kann ich wieder ein Versprechen geben, dass er sich etablieren wird und irgendwann ein gestandener Spieler ist. Er ist kein normaler Stürmer. Er kommt nicht entgegen, sondern geht tief. Er hat Tempo und Technik für seine Größe, ist eiskalt in der Box. Da kann man sich schon viel abgucken.“

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