Einzelkritik: Dem Effzeh gingen Luft und Mut aus

„Gegen Mitte der zweiten Hälfte hat man aber den Kräfteverschleiß gesehen. Da gingen einige auf dem Zahnfleisch, auch ich.“ Marco Höger fand eine Erklärung für den Leistungseinbruch des 1. FC Köln in der zweiten Halbzeit am Montagabend gegen den Hamburger SV. Für die erste Hälfte (1:0) bekamen die Kölner noch gute Noten. Danach ging aber nicht mehr viel zusammen. Entsprechend fallen die Zeugnisse aus. 


 

Einzelkritik

Timo Horn
Jorge Meré
Marco Höger
Rafael Czichos
Christian Clemens
Johannes Geis
Jonas Hector
Florian Kainz
Dominick Drexler
Jhon Cordoba
Simon Terodde
Marcel Risse
Lasse Sobiech
Anthony Modeste
3 Kommentare
  1. Harald Klenner says:

    Das war gegen einen HSV ohne Lasogga und Holtby eine eher unterdurchschnittliche Leistung. Die erst Hälfte war noch ganz in Ordnung. Aber in der zweiten Hälfte stand der FC deutlich tiefer und die Einwechslung von Risse war sicherlich keine gute Idee. Zu allem Übel stoppt er auch noch den Ball so unglücklich und gibt somit die Vorlage zum Ausgleich. Warum haben wir einen Louis Schaub auf der Bank, der in allen Belangen stärker ist. Auch die Einwechslung von Sobiech für Terodde ist für mich nicht nachvollziehbar. Der FC hätte auf das 2. Tor gehen müssen. Das Verwalten einer 1:0 Führung ist doch schon oft genug schief gegangen. Hier hätte Modeste kommen müssen. Statt Cordoba mit langen Bällen und guten Wünschen sich selbst zu überlassen. Das ist für den Gegner leicht zu verteidigen und hat schon in der Vergangenheit zu wenig Erfolg geführt. Mit Modeste und Cordoba im Angriff und Drexler und Schaub über Außen wäre hier sicherlich mehr möglich gewesen. Die Verteidigung ist so noch nicht optimal und sollte verstärkt werden. In der momentanen Konstellation ist der FC eine richtig gute Zweitligamannschaft. Aber in der 1. Liga werden wir wohl so wenig Freude haben.

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