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Genua-Gerücht: „Es gibt keinen Besseren als Mergim“

Eigentlich ist der 1. FC Köln mit seinen Transfer-Planungen im Winter durch. Zwei Abgänge, ein Zugang – damit sollte die Arbeit von Jörg Schmadtke getan sein. Doch der Sportchef weiß, dass noch einmal Bewegung in eine Personalie kommen könnte. Denn Mergim Mavraj ist weiter umworben. Das neueste Interesse kommt offenbar aus Italien.

Köln – Der Innenverteidiger der Geissböcke hat sich nach seiner Knie-Verletzung wieder zurückgekämpft und steht wieder voll im Saft. Dennoch liegt er in der aktuellen Hierarchie der Kölner Defensivzentrale nur auf Rang vier. Dominique Heintz ist links gesetzt, rechts streiten sich Dominic Maroh und Frederik Sörensen um den Platz.

Er ist besser, fitter, giftiger

Mavraj muss sich gedulden. Doch viel Zeit hat der albanische Nationalspieler nicht. Er will spielen, schließlich will er nicht nur als Tourist im Sommer die EM 2016 in Frankreich erleben. „Er ist besser drauf, fitter, giftiger als vor seiner Verletzung“, lobte Schmadtke den 29-Jährigen nun im „kicker“.

Doch das reicht momentan noch nicht, um Konkurrent Heintz ernsthaft zu gefährden. Nun berichtet das Fachmagazin von einem Interesse des italienischen Erstligisten Sampdoria Genua. Die „Blucerchiati“ liegen in der Tabelle der Serie A auf Rang 14 und hätten – im Gegensatz zum bislang interessierten TSV 1860 München – die finanziellen Möglichkeiten, ein Kaufangebot für Mavraj zu unterbreiten.

Eigentlich kein Interesse, ihn abzugeben

Doch Schmadtke wiegelt ab. „Es gibt für uns auf dem Markt keinen Besseren als Mergim in unserer Konstellation.“ Das hat zwei Gründe: Erstens will Köln mit vier Innenverteidigern in die Rückrunde gehen und müsste, würde Mavraj gehen, noch einmal auf dem Transfermarkt zuschlagen. Zweitens bräuchte ein Neuzugang Zeit, um sich an das neue Team und die Taktik von Peter Stöger zu gewöhnen, während Mavraj sofort einsatzfähig und eingespielt wäre.

„Sampdoria hat sich nicht bei uns gemeldet“, erklärte Schmadtke und fügte an: „Ich habe eigentlich kein Interesse, ihn abzugeben.“ Alleine das Wörtchen „eigentlich“ lässt die Hintertüre offen, dass sich der FC-Geschäftsführer und Coach Stöger bis dato noch mit jedem Spieler zusammengesetzt haben, der den Klub auf Biegen und Brechen verlassen wollte. Ein solches Zeichen hat Mavraj aber bislang nicht ausgesendet.


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