Heintz Bittencourt BVB

Olympia-Dilemma: Darum steckt Köln in der Zwickmühle

Die EM 2016 hat gerade erst begonnen, da werfen die Olympischen Spiele von Rio de Janeiro ihre Schatten voraus. In den nächsten Tagen müssen die nationalen Verbände ihre erweiterten Kader für das olympische Turnier bei der FIFA hinterlegen. Der 1. FC Köln steckt dabei gleich doppelt in der Zwickmühle.

Köln – Wenn der Deutsche Fußball-Bund in dieser Woche seinen 35 Mann starken vorläufigen Kader für Rio 2016 melden wird, werden nach GBK-Informationen gleich drei Spieler des 1. FC Köln auf der Liste stehen. Timo Horn, Dominique Heintz und Leonardo Bittencourt könnten im August den Geissbock an der Copacabana vertreten.

Fehlen dem Effzeh vier Spieler zum Saisonauftakt?

Weil darüber hinaus Yuya Osako vom japanischen Verband angefragt wurde (das berichtete am Montag der „kicker“), muss der 1. FC Köln sich mit einem besonderen Szenario auseinandersetzen. Würde der Klub alle vier Spieler ziehen lassen, stünden diese wohl in der ersten Runde des DFB-Pokals sowie zum Bundesliga-Auftakt nicht zur Verfügung.

Jörg Schmadtke. (Foto: JH)

Jörg Schmadtke. (Foto: JH)

Auf den ersten Blick handelt es sich also um eine vermeintlich einfache Erstrunden-Partie im Pokal und um lediglich den ersten von 34 Spieltagen einer langen Bundesliga-Saison. Kein Problem also für den Effzeh? Mitnichten! Bei den Geissböcken ist man nicht gewillt, zu Saisonbeginn auf gleich vier Spieler zu verzichten, zumal Horn, Heintz und Bittencourt in der vergangenen Saison uneingeschränkte Stammkräfte waren.

Sörensen wird wohl nicht in Rio auflaufen

Sogar ein fünfter Spieler hätte in diese Runde aufschließen können. Doch nach GBK-Informationen hat sich der dänische Verband bislang nicht wegen Frederik Sörensen gemeldet. Der 24-Jährige wird also mit ziemlicher Sicherheit nicht zu jenen gehören, die in den kommenden Wochen entscheiden müssen, ob für sie der olympische Traum in Erfüllung gehen soll.

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