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Stöger: „Ich will jedes Jahr gegen die Fortuna spielen“

Für den 1. FC Köln kommt es am Dienstag zum kölschen Derby. Die Mannschaft von Peter Stöger trifft im Südstadion auf den Drittligisten Fortuna Köln. Die beiden Klubs duellieren sich in der Vorbereitung nun im dritten Jahr in Folge – wenn es nach Stöger geht, sollte es zur Tradition werden. Dabei könnten die Vorzeichen vor dem Köln-Derby unterschiedlicher kaum sein.

Köln – Die Profis des Effzeh schwitzen in der prallen Vormittags-Sonne. Die Mannschaft ist nach den Anstrengungen der vergangenen Tage, inklusive den Spielen gegen Arminia Bielefeld sowie gegen den FC Malaga und Olympique Marseille im Rahmen des „HappyBet Cups“, körperlich an ihre Grenzen gekommen. Daher standen am Montag nur lockere Übungen am Geißbockheim auf dem Programm.

Fortuna Köln mit positiver Entwicklung

Das Derby gegen die Fortuna kommt trotzdem nicht zur Unzeit – im Gegenteil. Für die Domstädter gehört eine gute Fitness zu den Grundvoraussetzungen für eine positive Saison. Stöger will sehen, wie sich seine Mannschaft unter höchster Belastung präsentiert. Auch, wenn es gegen einen Drittligisten geht, kommt dem Effzeh deshalb nicht unbedingt die klare Favoritenrolle zu.

Das Testspiel 1. FC Köln gegen Fortuna Köln (3:1) - die besten Bilder aus Frechen.

Das Testspiel 2015 des 1. FC Köln gegen Fortuna Köln endete 3:1. (Foto: JS)

Fortuna Köln hat in den letzten Jahren eine positive Entwicklung genommen. Unter Trainer Uwe Koschinat gelang der Fortuna der schwierige Aufstieg von der Regionalliga in die 3. Liga. Auch Peter Stöger ist das nicht verborgen geblieben. „Ich kenne den Trainer-Kollegen, deswegen schaue ich immer ein bisschen genauer hin, wie sich die Fortuna entwickelt. Trotz all der Konkurrenz ist das etwas, wo ich einen Blick drauf habe. Ich finde, die machen bei der Fortuna einen richtig guten Job“, so der FC-Coach.

Ergebnis zweitrangig – Höger freut sich auf das Derby

Der Stadtrivale steht im Gegensatz zum Effzeh schon kurz vor dem Start in die neue Saison. Das Duell gegen die Geissböcke ist der letzte Härtetest. Dementsprechend ernst wird die Fortuna das Duell nehmen und wird deutlich frischer sein als die Geissböcke. Dass die Südstädter dadurch einen Vorteil haben werden, weiß auch Stöger: „Fortuna Köln startet nächste Woche in die Saison. Die sind frisch, weil sie eben schon ihren Rhythmus haben. Gegen eine frische Mannschaft wird es schwierig.“

Das Testspiel 1. FC Köln gegen Fortuna Köln (3:1) - die besten Bilder aus Frechen.

Jonas Hector wird am Dienstag noch fehlen. (Foto: JS)

Nichtsdestotrotz will der Effzeh beim Stadt-Rivalen ein positives Ergebnis erzielen. Neuzugang Marco Höger freut sich besonders auf das kölsche Duell: „Ein Derby ist natürlich schön zu spielen. Besonders, weil jetzt in der Vorbereitung mit Sicherheit auch der eine oder andere Zuschauer mehr kommen wird. In der Vorbereitung wollen wir jedes Spiel gewinnen, und so gehen wir auch in diese Partie.“ Stöger stellt das Resultat dagegen etwas in den Hintergrund: „Wir freuen uns über ein positives Ergebnis, aber in der aktuellen Trainingswoche ist das nicht so entscheidend“, so der 50-Jährige.

Ich will jedes Jahr gegen die Fortuna spielen

In den vergangenen beiden Jahren gewannen die Geissböcke jeweils mit 3:1. Der FC-Trainer würde diese Spiele gerne zur Tradition werden lassen. „Ich bin froh, dass es wieder klappt. Ich bin ein Verfechter davon, dass wir jedes Jahr gegen die Fortuna spielen können.“ Nur bis zu dem Tag, dass FC und Fortuna wieder in einer Liga aufeinander treffen, davon sind beide Teams noch weit entfernt.


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  1. Kölner

    Ich freue mich schon auf dieses freundschaftliche Derby im Südstadion, wo sich 2 Traditionsvereine aus unserer schönen Stadt vor hoffentlich einigen tausend Zuschauern ohne Fantrennung duellieren. Es muss nämlich nicht immer wie in Berlin, Hamburg oder München laufen. In Köln kann man den Effzeh UND die Fortuna geil finden!

  2. hapeen

    So isset, unn nitt anders!
    Unser Städtchen ist groß genug für 3 ambitionierte Vereine, und es
    wäre toll, wenn einer den anderen mit Wohlwollen betrachtet und den Erfolgen
    des anderen Beifall spendet!

    Für Hass oder Schmäh ist bei uns kein Platz!


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