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Kinderkrankheiten: "Nicht viele beherrschen das 3-5-2"

Der 1. FC Köln hat die Vorbereitung auf die neue Saison mit einem neuen Spielsystem begonnen. Künftig wird man die Geissböcke, wenngleich nicht immer, aber doch deutlich häufiger mit einer defensiven Dreierkette in einem 3-5-2 auflaufen sehen. Offensiv funktionieren die Abläufe bislang besser als defensiv.

Köln/Aachen – Der FC Malaga war dem 1. FC Köln am Sonntagnachmittag überlegen. Die Spanier spielten schneller, waren fitter, ließen den Ball und damit den Gegner laufen. Der Lohn war ein 1:0-Sieg über Köln nach 45 Minuten Spielzeit. Auffällig dabei auf Kölner Seite: Defensiv fehlte oft die Abstimmung.

Heute ging es darum, den Schweinehund zu überwinden

Zu diesem Zeitpunkt der Vorbereitung aus zwei Gründen nicht überraschend: Erstens traten die FC-Profis nach einer extrem harten Trainingswoche mit dicken Beinen an, waren körperlich erschöpft und leisteten sich deswegen immer wieder einfache Fehler. Zweitens hat Trainer Peter Stöger das System in der vergangenen zwar schon häufiger trainieren lassen. In dieser Vorbereitung ließ er es aber am Freitag erstmals ausführlich trainieren.

Die FC-Profis bedanken sich bei den mitgereisten Fans. (Foto: CvdL)

Die FC-Profis bedanken sich bei den mitgereisten Fans. (Foto: CvdL)

„In dieser Phase der Vorbereitung kann man noch nicht erwarten, dass fußballerisch alles klappt oder dass Automatismen greifen“, sagte Verteidiger Mergim Mavraj später. „Es ging heute darum, den Schweinehund zu überwinden und die Spielhärte zu finden.“ Der Albaner, der wahlweise im Zentrum oder auf der linken Position der Dreierkette agieren kann, erklärte, was das neue System so komplex macht und warum sich die FC-Fans keine Sorgen machen brauchen.

Weiterlesen: „Das neue System soll uns schwerer ausrechenbar machen“

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2 Kommentare
  1. Nick
    Nick says:

    Ich denke die 3er-Kette ist eher was für Spitzenmannschaften, die 60-70% Ballbesitz haben. Bei uns sollte dies eher ein Mittel gegen Spitzenmannschaften sein und dann ist es wohl eher eine Fünferkette mit drei IV – das hat letztes Jahr ja schon ganz gut funktioniert, aber ich denke, das bekommen wir offensiv nicht umgesetzt mit unseren Spielern. Bei unseren zaghaften Offensiv-Vorstößen fehlt uns dann vorne jemand…oder der mittlere IV heißt Sane, der dann mit ins Mittelfeld mit aufrückt…vllt. besteht deswegen das große Interesse? Lehmann könnte das auch mal probieren…ist aber sehr klein für die IV…

  2. Ralf Zimmermann
    Ralf Zimmermann says:

    Das 3:5:2 ist doch sehr variabel. Bei Ballbesitz des Gegners wird bestimmt schnell eine 5er Kette daraus. Entscheidend ist doch auch wie hoch oder tief der FC im Raum operiert. Ich denke Peter Stöger wählt neben dem 4:4:2 diese Variante, weil sein Spielermaterial entsprechend dazu passt. Bis Saisonstart wird es bestimmt noch viel besser abgestimmt sein.

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