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Kampf um die Stammplätze: Berlin als Fingerzeig?

Wenn der 1. FC Köln am Freitagnachmittag in Richtung Berlin aufbricht, dann gibt Peter Stöger erstmals in dieser Saison einen Fingerzeig an seine Spieler. Die Benennung des ersten 18er-Kaders der Saison vor dem DFB-Pokal-Auftakt beim BFC Preussen ist ein solcher. Ebenso die Startelf.

Köln – Zwei Lehren hat der Trainer des 1. FC Köln aus den vergangenen Vorbereitungs-Wochen gezogen. Erstens: „Das ist der beste und ausgeglichenste Kader, seit ich hier bin.“ Zweitens: „Die Spieler, die das wichtige Pokalspiel für uns bestreiten, müssen nicht diejenigen sein, die für uns gegen Darmstadt beginnen werden.“

Diese Spieler bildeten das Korsett der letzten Saison

Im Umkehrschluss geht der Kampf um die Stammplätze nun erst so richtig los. Wird das Spiel in Berlin zu einem ersten Fingerzeig? Mit Sicherheit! Denn obwohl einem alten Sprichwort zufolge die Elf am ersten Spieltag und jene am 34. Spieltag nur selten identisch sind, hat auch Peter Stöger in der Vergangenheit immer wieder auf ein Korsett an Spielern gesetzt, die deutlich mehr Einsatzzeit erhielten als andere.

In der letzten Saison waren dies neben Timo Horn: Dominic Maroh und Dominique Heintz in der Abwehr, Matthias Lehmann und Jonas Hector im defensiven Mittelfeld (beziehungsweise links hinten) sowie Marcel Risse und Leonardo Bittencourt hinter Anthony Modeste. Acht von elf Positionen waren mehr oder weniger dauerhaft besetzt. Und auch in dieser Saison kristallisieren sich bereits einige Säulen erneut heraus. Doch wie Stöger bereits sagte: Der Kader ist noch ausgeglichener geworden.

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