Team Stöger Leipzig

„Der 1. FC Köln ist die Mannschaft der Stunde“

Der 1. FC Köln holt im fünften Bundesliga-Spiel seinen elften Punkt und geht als Tabellendritter in die kommende Woche. Gegen RB Leipzig kommen die Geissböcke nach frühem Rückstand zurück. Yuya Osako ist einmal mehr in diesen Tagen der beste Kölner auf dem Platz.

Köln – In einem intensiven Spiel nach einer harten Wochen geht beiden Mannschaften hinten raus etwas die Puste aus. Beide Teams können mit dem Unentschieden gut leben. Der Effzeh bekommt viel Lob, die Spieler spüren das steigende Selbstvertrauen. Vor allem der Japaner Osako. Die Stimmen zum Spiel.

Frederik Sörensen: „Beide Mannschaften haben sehr intensiv gespielt. Es war sehr schwer heute. Es war das dritte Spiel in einer Woche, das hat man in der zweiten Halbzeit auch gesehen. Da waren beide Teams ein bisschen müde. Gegen so ein Pressing, wie das von Leipzig, spielt man nicht jeden Tag, und man muss sich erstmal daran gewöhnen. In der letzten halben Stunde waren beide Mannschaften zufrieden mit dem 1:1.“

Es gab hier auch schon andere Zeiten

Matthias Lehmann: „Wir wollten gewinnen, das hat man auch gesehen. Dass das gegen Leipzig nicht so einfach ist, war uns klar. Wir sind nach dem frühen Rückstand gut zurückgekommen. Wir hätten gerne gewonnen, aber manchmal muss man sich mit einem Unentschieden zufrieden geben. Es ist immer schön, wenn man eine gute Serie und Selbstvertrauen hat, es gab hier auch schon andere Zeiten. Wir sind alle völlig zufrieden mit dem Saisonstart. Aber nur, weil wir nach fünf Spieltagen elf Punkte haben, gehören wir sicher nicht zu den Top vier in Deutschland. Wir spüren in der Stadt, dass jeder Stolz ist auf den FC.“

Marvin Compper: „Wir wussten, dass uns die Kölner das Spiel ein bisschen mehr überlassen und Konter fahren wollen. Mit dem Ballbesitz haben wir in der ersten Halbzeit nicht genug angefangen. Köln hat uns zugestellt und unsere langen Bälle waren schnell beim Gegner, sodass Köln doch mehr vom Spiel hatte. Wir waren zu passiv und haben zu wenig Druck auf den Ball ausgeübt. Es war unnötig, den Gegner so leicht in unser letztes Drittel kommen zu lassen. Das haben wir in der zweiten Halbzeit viel besser gemacht. Wir sind zu einer Mannschaft gefahren, die Schalke unter der Woche geschlagen hat und erst ein Gegentor kassiert hat. Wir nehmen hier als Aufsteiger einen Punkt mit, das ist eine starke Leistung.“

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