Team Ingolstadt

Effzeh im nationalen Fokus: eine Folge der letzten Saison

Der 1. FC Köln ist in aller Munde. Die Fans in der Domstadt kommen in Scharen ans Geißbockheim, und mit ihnen die überregionalen Medien. Der Andrang ist groß, die Nachfrage größer. Der Effzeh ist wieder da. Es hatte sich angekündigt.

Köln – Am Montag waren es über 500 Fans, am Dienstag kamen erneut rund 200 Anhänger, um bei trübem Wetter den Kickern beim Training zuzuschauen. Es sind Herbstferien, vor allem die Jüngsten wollen ihren Stars nah sein, ehe es kommende Woche wieder in die Schule geht.

Effzeh im Mittelpunkt: „Wir leben in einer Fußballstadt“

Doch nicht nur die Fans, auch die Medien außerhalb Kölns merken plötzlich: Am Geißbockheim entsteht etwas. Jörg Schmadtke, Peter Stöger und die Spieler können sich vor Interview-Anfragen kaum noch retten. Fernsehsender von WDR, ARD, ZDF und Sport1 über Sky bis hin zu beIN sports waren in den letzten Tagen vor Ort. Und sie werden wiederkommen, so viel ist sicher.

Die Fans des Effzeh im RheinEnergieStadion. (Foto: MV)

Die Fans des Effzeh im RheinEnergieStadion. (Foto: MV)

Wenn am Donnerstag die Pressekonferenz vor dem achten Spieltag ansteht, dürfte es voll werden wie sonst nur zu Spielen gegen den FC Bayern oder Borussia Mönchengladbach. Das Topspiel steht an, gegen Hertha BSC. „Wir stehen jetzt mehr im Mittelpunkt“, merkt auch Trainer Peter Stöger. „Regional ist der 1. FC Köln immer interessant. Jetzt ist es überregional viel mehr, aber wenn man in einer Fußballstadt wie Köln lebt, ist man damit eh permanent konfrontiert.“

Stöger will den Spielern den Druck nehmen

Der Druck, will Stöger sagen, ist auf seinen Spielern also nicht gestiegen. Zumindest will er das vermitteln, schließlich soll sein Team auch in den kommenden Spielen so erfolgreich mit der neuen Erwartungshaltung umgehen wie am vergangenen Samstag gegen den FC Ingolstadt. Ein Spiel, in dem wie nur selten zuvor ein Kölner Sieg erwartet worden war. Die Geissböcke hatten ihre Anhänger nicht enttäuscht.

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