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Effzeh im nationalen Fokus: eine Folge der letzten Saison


Überhaupt enttäuschen die Kölner in den letzten Monaten nicht. Im Gegenteil. Betrachtet man die Entwicklung der Ergebnisse der letzten 15 Monate, wird etwas auffällig: Die Hinrunde 2015/16 war von Überraschungssiegen geprägt: Gladbach, Schalke, Leverkusen, Dortmund, dazu Siege gegen den HSV und Stuttgart – der Effzeh schlug die großen Namen, ließ dagegen bei den Gegnern auf Augenhöhe reihenweise Punkte liegen (Frankfurt, Augsburg, Darmstadt, Ingolstadt, Hannover, Bremen).

Plötzlich vergolden die Kölner ihre Siege

Die Rückrunde 2015/16 lieferte dann ein gänzlich anderes Bild. Unter dem Strich holten die Kölner zwar fünf Punkte weniger als in der Hinrunde, doch plötzlich kehrte sich etwas um. In der Rückrunde gewann Köln gegen Frankfurt, Hannover, Darmstadt und auch Mainz. Der Effzeh verlor die Partien gegen die Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel nicht mehr und leistete sich, abgesehen von der Pleite gegen Stuttgart, nur noch Niederlagen gegen Teams aus den internationalen Rängen. Die Geissböcke gewannen also plötzlich die für den Klassenerhalt wirklich wichtigen Spiele, verpassten es aber, diese mit weiteren Überraschungen zu vergolden.

Anthony Modeste hat eine Jubel-Kombo gefunden. Konstantin Rausch am Schlagzeug, Marco Höger an der Trompete und Leonardo Bittencourt als Tanzeinlage. Der Jubel beim 2:0 gegen den FC Ingolstadt. (Foto: MV)

Anthony Modeste hat eine Jubel-Kombo gefunden. (Foto: MV)

In dieser Saison gelingt dem 1. FC Köln eine Kombination aus allem: Gegen Darmstadt, Freiburg und Ingolstadt holten die Kölner – ähnlich der Rückrunde – Siege. Schalkes Krise nutzten sie ebenfalls zu einem Dreier, in Wolfsburg hätte es ebenso einen Sieg geben können. Und gegen die starke Konkurrenz aus den oberen Tabellenregionen (Bayern, Leipzig) blieben sie bislang ungeschlagen. Also genau das, was sie in der Rückrunde nicht geschafft hatten.

Das Ziel für Berlin: weiter ungeschlagen bleiben

Die Belohnung: das Topspiel am Samstag in Berlin. Gegen die Hertha hatte der Effzeh in der letzten Saison noch beide Spiele verloren. „Es ist für Deutschland ein Spitzenspiel, das kann man so sehen“, findet Stöger. „Wolfsburg, Schalke, Bayern, jetzt Hertha – unser Auswärtsprogramm hätte leichter sein können. Das haben wir bisher gut gemacht. Gegen Hertha haben wir uns nicht immer leicht getan. Wenn wir nicht verlieren, wäre das ein gutes Ergebnis.“ Und es wäre die Fortsetzung dessen, was sich über die ganze letzte Saison aufgebaut hat.


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