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Schon elf Verletzungen: „Es gibt kein Muster!“

Anthony Modeste kämpft. Der Stürmer des 1. FC Köln will gegen den FC Ingolstadt 04 unbedingt mit von der Partie sein. Der Franzose hatte sich unter der Woche in eine erstaunlich lange Reihe verletzter Geissböcke eingereiht. Eine Serie, die die FC-Bosse hat aufhorchen lassen. 

Köln – Drei Jahre lang hatte es unter Peter Stöger und seinem Trainer- und Physiotherapeuten-Team kaum Verletzungen gegeben. Selten einmal musste der Effzeh auf mehrere Spieler gleichzeitig verzichten. Der Saisonstart 2016/17 brachte nun erstmals eine auffällige Häufung der Verletzten. Hier eine Übersicht:

  • Marcel Hartel (Fußbruch im Training)
  • Sehrou Guirassy (kam verletzt aus Lille)
  • Thomas Kessler (Außenbandriss gegen Eibar)
  • Konstantin Rausch (Rückenblockade)
  • Dominic Maroh (Rippenbruch gegen Darmstadt)
  • Frederik Sörensen (Prellung gegen Darmstadt)
  • Timo Horn (Adduktorenverletzung gegen Hennef)
  • Artjoms Rudnevs (Muskelverletzung im Länderspiel)
  • Marco Höger (Muskelverletzung gegen Schalke)
  • Leonardo Bittencourt (Muskelverletzung gegen Freiburg)
  • Anthony Modeste (Knöchelverletzung im Training)

Hartel, Guirassy, Kessler, Rausch, Maroh und Bittencourt fielen mehrere Spiele aus. Horn, Höger und Rudnevs pausierten ein Spiel, Modeste könnte es – wie Sörensen – noch ohne Pause schaffen. Zu Beginn dieser Woche, also über drei Monate nach dem Trainingsauftakt Anfang Juli, hatte Stöger erstmals seinen vollständigen Kader beisammen. Dann humpelte Modeste vom Feld und die Freude war wieder vorbei.

Schmadtke fragte: „Was ist hier los?“

„Es stimmt, unsere Verletzungen haben sich deutlich gehäuft“, sagte Jörg Schmadtke dem GEISSBLOG.KOELN. „Da war das erste, was wir uns gefragt haben: Was ist hier los?“ Der FC-Sportchef ging der Sache auf den Grund. „Wir haben nach einem Muster gesucht. Aber wenn man sich die Verletzungen im Detail anschaut, findet man keines.“

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