Stöger Bittencourt

Schlimmer als besser! Der Effzeh geht weiter am Stock

Der 1. FC Köln muss die nächsten personellen Rückschläge hinnehmen. Auch die Länderspiel-Pause bringt keine Entspannung – ganz im Gegenteil. Statt mehr Spielern hat Trainer Peter Stöger nun noch weniger Spieler zur Verfügung. Die Saison bleibt verhext.

Köln – Sollte der 1. FC Köln nach dem 34. Spieltag tatsächlich auf einem europäischen Tabellenplatz liegen, dann wäre diese Leistung noch höher einzuschätzen als vor der Saison vorhergesagt. Denn die Verletzungsmisere, die sich schon seit Monaten durch diese Spielzeit zieht, hat einen neuen Höhepunkt erreicht.

Nur noch 15 Feldspieler gegen den HSV

Keine Woche vergeht, da sich nicht ein weiterer Spieler abmeldet. Dieses Mal waren es gleich vier. Erst musste sich Artjoms Rudnevs einer Nasen-OP unterziehen, um nach einer hartnäckigen Erkältung endlich wieder besser atmen zu können. Dann brach Leonardo Bittencourt den Test gegen Bergisch Gladbach wegen muskulärer Probleme ab. Schließlich kam Yuya Osako mit einer Kapselverletzung im linken Knie aus Japan wieder. Und zu allem Überfluss holte sich Marcel Hartel in der Regionalliga eine Rote Karte ab und handelte sich so eine Vier-Spiele-Sperre ein, die auch für die Bundesliga gilt.

Und weil auch noch Matthias Lehmann mit seiner fünften Gelben Karte gegen den Hamburger SV fehlt, kann Stöger gleich wieder eine Hand voll Spieler aus seinen Überlegungen für das Spiel bei den Hanseaten streichen. Marcel Risse mit eingerechnet, der ohnehin noch länger ausfallen wird, sind es mal wieder ein halbes Dutzend Ausfälle. Die Folge: Gegen den HSV stehen nur noch 15 gesunde oder nicht gesperrte Feldspieler zur Verfügung – vorausgesetzt, Salih Özcan kommt heil von der U19-Nationalmannschaft wieder.

Es fühlt sich so an, als hätte ich das schon öfter gesagt

„Das zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison. Es fühlt sich so an, als hätte ich schon öfter gesagt, dass es jetzt etwas eng wird“, sagte Marco Höger nach der Meldung, dass auch Osako ausfallen würde. Ein absurdes Schauspiel pünktlich vor drei Schlüsselspielen in sieben Tagen mit Blick auf die restliche Saison.

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  1. Nick

    Mal was anders – passt zwar nicht zum Artikel, aber zum ersten Teil der Überschrift…zuletzt gewann der FC gegen einen Tickethändler – Wehrle dazu – „Wir engagieren uns im Interesse unserer ehrlichen Fans und Mitglieder konsequent gegen Schwarzhandel. Dieses Vorgehen und der aktuelle Prozess sollen abschreckende Wirkung haben und das Signal setzen, dass es kein lohnendes Geschäft ist, unsere Fans abzuzocken“.

    Der FC ging gegen den Ticketverkäufer vor, weil dieser mit dem Weiterverkauf gegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen verstoßen hatte. Der 1. FC Köln hat eine Online-Ticketbörse, auf der Fans ihre Karten zum Originalpreis anbieten können, falls sie das jeweilige Spiel nicht besuchen können – auf diese Seite wird per Link von der FC-Homepage verlinkt…

    Hatte ich mir daraufhin mal gespeichert…da werden grad zwei Gladbach-Karten angeboten…für 476€ VIERHUNDERTSECHSUNDSIEBZIG – pro Stück versteht sich…

  2. Nick

    Jetzt doch wieder online…wer also noch ein Schnäppchen machen will, es kommen nur noch 15% Gebühren und 4€ Versand hinzu…macht…1098,80€ – wohlgemerkt auf der offiziellen FC-Ticketbörse…

    Wenn ich keine Karten hätte, könnt ich heut nicht schlafen…Gute Nacht…


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