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Pawel Olkowski bleibt ein Sorgenkind beim Effzeh

Seit Pawel Olkowski zum 1. FC Köln gewechselt ist, hat der Pole immer wieder mit Problemen zu kämpfen, seien es Verletzungen oder Leistungsschwankungen. Nun hat erneut ein anderer Spieler dem Rechtsverteidiger den Rang abgelaufen.

Köln – Er kam im Sommer 2014 zum Effzeh. Pawel Olkowski brauchte einige Zeit, ehe er sich an die Bundesliga gewöhnte. Dann startete er durch, verdrängte Miso Brecko rechts hinten und spielte eine starke Debüt-Saison. Ehe er sich das Kahnbein brach und ausfiel. Es war der erste Rückschlag, dem weitere folgen sollten.

Teufelskreis sorgt für langanhaltende Probleme

In die vergangene Saison startete Olkowski zwar als Stammspieler, verlor dann aber diesen Platz ebenso wie fast schon dramatisch an Gewicht. Private Probleme machten ihm zu schaffen, und so verlor Olkowski an Muskeln, an Gewicht und somit an der körperlichen Konstitution, die er für sein Spiel brauchte. Die Folge waren nur noch drei Startelf-Einsätze in der Rückrunde und der Verlust seines Stammplatzes hinten rechts.

Doch Olkowski kämpfte sich zurück, holte körperlich enorm auf, meldete sich fit zurück im vergangenen Sommer. Spielen durfte er trotzdem nicht. Abgesehen von seiner überragenden Leistung im DFB-Pokal gegen Hoffenheim musste der inzwischen 27-Jährige bis in den Winter warten, ehe er wieder ran durfte. Zwölf von 13 Spielen stand er ab Dezember 2016 wieder in der Startformation, überzeugte zunächst, baute dann aber im März wie viele seiner Teamkollegen ab. Die Folge: Olkowski verlor seinen Stammplatz erneut.

Auch aktuell wieder gesundheitliche Probleme

Lediglich 14 Bundesliga-Einsätze stehen in der laufenden Spielzeit auf dem Konto. Nach dem 1:2 in Hamburg saß der Rechtsverteidiger wieder auf der Bank. Nach zwei Spielen schaffte er es noch nicht einmal mehr in den Kader. Auch aus gesundheitlichen Gründen, wie inzwischen klar ist. Denn Olkowski schleppt schon seit längerem muskuläre Probleme mit sich herum. Nun wurde er gänzlich auf dem Trainingsbetrieb genommen, um sich auszukurieren.

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