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Breckos Nachfolger – wer den Kapitän ersetzt

Peter Stöger spricht von einer „interessanten Vorbereitung“ und von einer „hohen Leistungsdichte“ beim 1. FC Köln. Kurz: von einem harten Konkurrenzkampf um die Stammplätze. Der GEISSBLOG.KOELN betrachtet in den kommenden Tagen jede Position und sagt, welche Spieler sich Chancen auf einen Stammplatz ausrechnen können. Heute im Kader-Check: die Rechtsverteidiger.

Köln – Der Kapitän ist von Bord. Mit Miso Brecko hat sich der langjährige Platzhirsch zum 1. FC Nürnberg verabschiedet und eine neue Hierarchie auf der Rechtsverteidiger-Position hinterlassen. Besonders der 19-jährige Lukas Klünter könnte davon profitieren.

Olkowski – der modernere Brecko

Mit Pawel Olkowski steht der neue Platzhirsch rechts hinten fest. Der Pole hatte Brecko bereits in der letzten Saison den Rang abgelaufen. Der 25-Jährige hat bewiesen, dass er in der Bundesliga die nötige Stabilität in der Defensive hat und offensiv den von Stöger erwünschten Druck entwickeln kann. Defensiv sind Olkowski und Brecko auf einem ähnlich hohen Niveau, in der gegnerischen Hälfte hat der Pole aber Vorteile und interpretiert die Außenverteidiger-Position moderner.

Marcel Risse – für mehr Flügel-Power

Das gilt auch für Marcel Risse, die Geheimwaffe auf der Rechtsverteidiger-Position. Immer dann, wenn Peter Stöger in der vergangenen Saison noch einmal einen neuen Reiz offensiv setzen wollte, beorderte er Risse zurück und brachte für Olkowski oder Brecko einen neuen Flügelspieler. Die Idee: Mit Risse offensiv für noch mehr Druck sorgen. Und da der 25-Jährige seine Defensivaufgaben ebenfalls ordentlich zu erledigen vermag, ist er auch in der kommenden Saison wieder eine taktische Alternative. Wohl nicht dauerhaft, aber situativ vor allem dann, wenn der Effzeh zurückliegt und noch mehr Power über die Flügel braucht.

Weiterlesen: Die beiden Außenseiter – ein Neuzugang und ein Talent als Alternativen

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