,

Meister der Geldstrafen

Der 1. FC Köln hat in der vergangenen Saison sportlich überzeugt und teils sogar überrascht, landete ungefährdet auf Rang zwölf und hielt souverän die Klasse. Von der Spitze der Tabelle sind die Geissböcke allerdings noch ein ganzes Stückchen weg. Zumindest, wenn es um die Geschehnisse auf dem Rasen geht. Einen unrühmlichen Titel hat sich der Effzeh dagegen abseits des Platzes letzte Saison gesichert.

Köln – Die Domstädter sind Strafen-Meister der Saison 2014/15. Insgesamt 200.000 Euro mussten der FC an den Deutschen Fußball-Bund für Vergehen seiner Anhänger zahlen. So viel, wie kein anderer Verein in Deutschland. Mit Abstand. Die Kölner zahlten fast 50 Prozent mehr als Borussia Dortmund. Der BVB lag mit 140.000 Euro am Ende auf dem zweiten Platz.

Fast 1,5 Mio. Euro Strafen

Wie die „Welt“ berichtet, zahlten der Effzeh mit den 200.000 Euro unterm Strich zweieinhalb Mal so viel wie in der Saison 13/14 (80.000 Euro) – eine Entwicklung, die unweigerlich zu den Teilausschlüssen bei drei Heimspielen im April und Mai führte. Besonders die Geschehnisse gegen Duisburg und Mönchengladbach wogen schwer.

Insgesamt zahlten in der vergangenen Saison die Klubs der Bundesliga, Zweiten Liga und Dritten Liga allein wegen Sicherheitsverstößen Bußen in Höhe von 1.428.700 Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 22 Prozent im Vergleich zur Spielzeit 2013/14. Insgesamt bestrafte das DFB-Sportgericht 45 Klubs und damit sechs mehr als im Vorjahr.

Weitere News

0 Kommentare

Dein Kommentar

Willst du an der Diskussion teilnehmen?
Mache mit!

Schreibe einen Kommentar