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Lob für Jojic nach Debüt – Bittencourt unglücklich

Milos Jojic und Leonardo Bittencourt haben beim 1. FC Köln ihre Debüts gegeben. Im Testspiel gegen Espanyol Barcelona (0:2) standen beide Neuzugänge erstmals im Trikots der Geissböcke auf dem Platz. Ihren Einstand hatten sich die Mittelfeldspieler allerdings anders vorgestellt. Vor allem Bittencourt, der eine unglückliche Figur abgab.

Kufstein – Während Jojic in der Startelf stand und zu jenen Spielern gehörte, die Espanyol eine Stunde lang im Griff hatten, ohne selbst den möglichen Sieg einzutüten, kam Bittencourt in der Phase ins Spiel, als die Spanier die Kontrolle übernahmen und schließlich verdient mit 2:0 (0:0) das Partie für sich entschieden. Der Neuzugang aus Hannover war in der letzten halben Stunde in Kufstein nicht zu sehen, hatte kaum Ballaktionen und kassierte wegen eines taktischen Fouls auch noch die Gelbe Karte.

Er ist ein großartiger Fußballer

Anders Jojic: Dem Serben waren zwar die fehlende Spielpraxis der letzten Monate und die körperlichen Defizite nach seiner Knöchelverletzung anzumerken. Doch der 23-Jährige ließ sein Können bereits das eine oder andere Mal aufblitzen. Sei es bei einem gefühlvollen Pass in die Gasse auf Anthony Modeste oder bei einem Freistoß 30 Meter vor dem Tor, den er butterweich auf Kevin Vogt servierte.

Das honorierte denn auch Trainer Peter Stöger. „Man hat gesehen, dass er einige Zeit gefehlt hat. Man hat aber auch gesehen, dass er ein großartiger Fußballer ist“, sagte Stöger. „Bei ihm ist es eine Frage der Fitness, und da ist noch genug Zeit.“ Während Jojic also mit einem guten Gefühl in die nächsten Tage gehen kann, wird Bittencourt alles daran setzen, am Freitag den ersten Eindruck zu korrigieren. Dann trifft der Effzeh auf den SC Cambuur – wahrscheinlich mit dem 21-Jährigen in der Startelf.

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