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Vertrag bis 2017 – Wann verlängert Peter Stöger?

Peter Stöger und sein Trainerteam haben noch bis zum 30.06.2017 Vertrag beim 1. FC Köln. Zwei Jahre, in denen viel passieren kann. Aber auch zwei Jahre, in denen sich die Geissböcke mit Stöger in der Bundesliga Stück für Stück etablieren wollen. Manager Jörg Schmadtke kann sich grundsätzlich eine Vertragsverlängerung mit dem Österreicher vorstellen. Der hat zwar keine Eile, fühlt sich aber pudelwohl in Köln.

Kitzbühel – Manche Themen regeln sich oft von selbst. Vertragsverlängerungen bei erfolgreichen Trainern gehörten beim Effzeh in den letzten 20 Jahren auch dazu. Aber nicht, weil sie wie von selbst liefen, sondern weil kaum ein Trainer wirklichen Erfolg hatte. Bei Peter Stöger und Manfred Schmid sieht man das bekanntermaßen nach zwei zufrieden stellenden Jahren anders.

Für Köln eine extrem lange Laufzeit

„Zwei Jahre hat Peter ja noch Vertrag. Eine lange Zeit. Aber wenn man mich fragt, sage ich: Mein innerer Wunsch ist, dass wir mit ihm noch länger zusammenarbeiten.“ Das sagte Jörg Schmadtke nun der „Bild“. Keine Überraschung, schließlich kommuniziert der  Sportchef diesen Wunsch seit Monaten, wenn man ihn darauf anspricht. Stöger ist für ihn mehr als nur ein Trainer. Die beiden sportlichen Leiter haben auch persönlich einen guten Draht zueinander gefunden, schätzen und respektieren sich.

Und weil der Erfolg stimmt, würde Schmadtke deswegen offenbar lieber heute als morgen mit Stöger verlängern. Doch beide wissen: Bis 2017 fließt noch viel Wasser den Rhein hinunter. Für Fußball-Verhältnisse sind 24 Monate eine halbe Ewigkeit. Es überrascht also wenig, dass auch der Trainer seine Vertragssituation gelassen sieht. „Ich habe noch zwei Jahre Vertrag. Das ist für jeden Trainer eigentlich schon eine lange Laufzeit“, so Stöger, der vergangenen Sommer bis 2017 verlängert hatte. „Das war ein Vertrauensbeweis, dass wir das voriges Jahr so gemacht haben. Und für Köln ist das sogar eine extrem lange Laufzeit“, fügte er lachend hinzu.

Weiterlesen: Was für Peter Stöger wichtiger ist als die Vertragslaufzeit

1 Antwort
  1. Walter
    Walter says:

    Seit nunmehr über drei Jahren ist das Präsidium um Werner Spinner im Amt. Und um ordentlich zu untertreiben: Ganz schlecht war das bisher nicht.
    Die „Laufzeit“ von Trainern kann vlt. als Maß für die Qualität der Arbeit im ganzen Verein herhalten. Und das sieht doch – ganz im Gegenteil zu früheren Zeiten – gut aus. Holger Stanislawski wollte leider nicht mehr. Er hat seinen Beitrag zur Konsolidierung beigetragen. Peter Stöger danach sicher ein Glücksgriff. Aufstieg, Klassenerhalt.
    Wenn auch diese Saison der Klassenerhalt quasi en passant genommen wird, prima.
    Ein Vetragsverlängerung im Winter wäre toll. Würde es doch auch bedeuten, dass den Effzeh bis dahin keine allzu großen Katastrophen heimgesucht hätten.

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