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Heintz links innen gesetzt! Ist er konkurrenzlos?

Peter Stöger spricht von einer „interessanten Vorbereitung“ und von einer „hohen Leistungsdichte“ beim 1. FC Köln. Kurz: von einem harten Konkurrenzkampf um die Stammplätze. Der GEISSBLOG.KOELN betrachtet in den kommenden Tagen jede Position und sagt, welcher Spieler sich Chancen auf einen Stammplatz ausrechnen kann. Heute im Kader-Check: der linke Innenverteidiger.

Kitzbühel – Tottenham Hotspur absolvierte am Dienstag in London den Media Day der Premier League. Mit dabei: Kevin Wimmer. Der Österreicher lebt in England seinen Traum, soll bei den Spurs eine wichtige Rolle in der Viererkette einnehmen. Eine Rolle, die beim 1. FC Köln nun ein anderer übernehmen muss. Klarer Favorit auf den Posten: Dominique Heintz.

Beide machen das wirklich gut

Der Neuzugang aus Kaiserslautern ist schon angekommen beim Effzeh. Gut gelaunt und mit Anschluss im Team läuft er durch Kitzbühel. Auf dem Rasen gelingt ihm schon eine Menge. Das Zusammenspiel mit seinem aktuellen Nebenmann Frederik Sörensen läuft gut. Und auch privat verstehen sich die beiden, teilen sich im Mannschaftshotel ein Zimmer. Linksfuß Heintz ist das Pendant zu Rechtsfuß Sörensen: „Kopfballstark, schnell und mit einem guten Passspiel“, wie Trainer Peter Stöger nicht müde wird zu loben. „Beide machen das wirklich gut.“

Heintz macht’s! Da sind sich alle einig bei den Geissböcken. Und das nicht nur, weil der 21-Jährige auf seiner Position praktisch konkurrenzlos ist. Er hat beim FCK bewiesen, dass die Zweite Liga keine Messlatte mehr für ihn ist. Jetzt will er sich in Liga eins beweisen und geht mit seinem Gardemaß von 1,90 Meter voran.

Ich spiele lieber rechts

Und dahinter? Der zweite Linksfuß, Mergim Mavraj, fällt noch lange aus. Frederik Sörensen schaut sich im Training in Kitzbühel zwar auch die Laufwege seines linken Counterparts an, soll sich aber vornehmlich auf das Erlernen seiner eigenen Aufgaben auf der rechten Innenverteidiger-Position konzentrieren. Und solange Dominik Maroh nicht fit ist, wird Sörensen rechts gesetzt sein. Zumal er selbst sagt: „Ich bin Rechtsfuß, deswegen spiele ich lieber rechts.“

Der Notfallplan setzt sich aktuell zusammen aus Jonas Hector, Kevin Vogt und Matthias Lehmann. Dass alle drei nichts anderes als Notlösungen sein würden, weiß aber auch Stöger. „Das haben wir ausprobiert, um zu sehen, wie es geht, wenn mal wirklich etwas sein sollte. Auch dafür sind Testspiele da.“ Aber die Wunschlösung heißt aktuell ganz eindeutig und konkurrenzlos: Dominique Heintz.

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