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Weltrekordler beim Effzeh: "Es geht um Leben und Tod"

Der 1. FC Köln hat seltenen Besuch im Trainingslager in Kitzbühel erhalten. Sebastian Steudtner ist Weltrekordhalter für die größte Welle, die je ein Mensch gesurft hat. Den Geissböcken erklärte er, warum sein einsamer Sport auf dem Surfbrett alles andere als ein Ego-Sport ist. Denn ohne sein Team würde er sich in Lebensgefahr begeben.

Kitzbühel – Der Deutsch-Österreicher, der Ende 2014 einen neuen Weltrekord beim „Big-Wave-Surfen“ aufgestellt hat, ist einer der erfolgreichsten Sportler seiner Gilde. Surfen, das oft als Einzelsportart gesehen wird, sollte dem Effzeh als Beispiel dafür dienen, was es heißt, im Team zu arbeiten. Steudtner erklärte das so: „Der Unterschied zwischen einem Fußballteam und meinem Team ist, dass ich mein Leben in die Hände meiner Leute gebe.“

90 Sekunden unter Wasser mit Puls 180

Beim Big-Wave-Surfen ist eine der größten Gefahren, so lange von einer meterhohen Welle unter Wasser gedrückt zu werden, bis man bewusstlos wird. Dann muss das Team hinter dem Surfer sofort eingreifen und den Sportler retten. „Ich bin mal von zwei Wellen hintereinander unter Wasser gedrückt worden und bis nach der zweiten Welle nicht wieder hoch gekommen“, erklärte Steudtner. „Ich war 90 Sekunden unter Wasser – mit Puls 180.“

Steudtner hofft, während der gemeinsam verbrachten Zeit „die Jungs inspiriert zu haben, noch mehr als Team zu arbeiten“. Yannick Gerhardt zeigte sich jedenfalls beeindruckt. „Sein Sport ist lebensbedrohlich. Da ist es wichtig, dass man sich auf sein Team verlassen kann. Da geht es um Leben und Tod. Es war spannend, an so einem Extrembeispiel zu sehen, wie wichtig das Team ist.“

Die Begegnung mit Steudtner und ein Spiel auf dem Kleinfeld – klickt Euch durch die Bildergalerie des Mittwochs!

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