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Blitz-Tor und Rote Karte machen es dem FC einfach

Der 1. FC Köln hat dank eines 4:0 (2:0) gegen den SV Meppen die zweite Runde des DFB-Pokals erreicht. Dank einer Gala von Neuzugang Anthony Modeste war der Sieg zu keiner Zeit gefährdet. Zufrieden war Trainer Peter Stöger nach den 90 Minuten im Emsland aber nicht.

Meppen – Das Spiel in der mit 16.500 Zuschauern ausverkauften Hänsch-Arena war keine Minute alt, da war alles für den Effzeh bereitet: Dominique Heintz spielte einen langen Ball von der Mittellinie in den Strafraum der Meppener. Ein Pass, den auch ein Regionalligist eigentlich im Schlaf verteidigen müsste. Doch Anthony Modeste durfte ihn in Ruhe annehmen und ins lange Eck schieben.

Die Szene, die zum Elfmeter führte: Olkowski wird von Meppens Keeper gefoult.

Elfmeter: Olkowski wird von Gommert gefoult.

Verdutzte Gesichter hüben wie drüben – keiner konnte recht glauben, was da passiert war. Eine Szene, die sinnbildlich für die erste halbe Stunde war. Keine fünf Minuten später forderte Christian Neidhart die Rote Karte für Pawel Olkowski, der Sebastian Schepers an der Seitenlinie rüde zu Fall gebracht hatte. Es blieb zurecht bei Gelb, doch die erhitzten Gemüter bei den Meppenern sollten noch Folgen haben.

Es lief die 25. Spielminute, als eben jener Olkowski nach einem Kölner Angriff alleine vor Meppens Torhüter Benjamin Gommert auftauchte. Der Schuss des Polen ging zwar über das Gehäuse, doch weil der Keeper Olkowski bei dessen Versuch umsenste, gab es Elfmeter – und die Rote Karte für den Torhüter der Gastgeber. Neidhart konnte es nicht fassen. Und weil er dies Schiedsrichter Christian Dietz überdeutlich mitteilte, musste er auf die Tribüne. Anthony Modeste war das egal. Er schnappte sich das Leder und verwandelte den Strafstoß zum 2:0 (27.).

Weiterlesen: Immer wieder Modeste – und dann Zoller

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