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Drei Tore sind nicht genug – Knipser Modeste will mehr

Anthony Modeste feierte in Radlerhose – den Rest hatte er an Fans verschenkt. Der Dreifach-Torschütze des 1. FC Köln beim 4:0 (2:0) im DFB-Pokal beim SV Meppen hat direkt einmal eine echte Duftmarke gesetzt. Und damit gleichzeitig seinem Ex-Klub einen reingewürgt.

Meppen – Denn während der Franzose den Geissböcken mit drei blitzsauberen Toren die zweite Pokal-Runde bescherte, blamierte sich 1899 Hoffenheim beim TSV 1860 München bis auf die Knochen. Mit 0:2 mussten sich die Kraichgauer dem Fast-Drittligisten der letzten Saison geschlagen geben. Der Grund: absolute Sturmflaute beim Team von Markus Gisdol.

Ich bin hergekommen, um Tore zu schießen

Ganz anders beim Effzeh: Schon nach 45 Sekunden klingelte es erstmals für Köln – es war das schnellste Pokal-Tor in der Geschichte der Domstädter. Tor-Tony machte auch in der Folge Alarm, wie selbstverständlich schnappte er sich den Ball nach dem Elfmeter-Pfiff und stellte mit seinem Doppelpack in Minute 27 die Zeichen auf Sieg.

Der 1. FC Köln gewann mit 4:0 (2:0) gegen den SV Meppen.

Der Elfmeter zum 2:0. (27.)

„Ich bin hergekommen, um Tore zu schießen“, erklärte Modeste anschließend lapidar auf die Frage, warum er den Strafstoß übernommen hätte und nicht Kapitän Matthias Lehmann, der allerdings im Testspiel bei GKS Tychy verschossen hatte. Als Modeste nach mehreren vergebenen Chancen dann schließlich auch noch das dritte Tor folgen ließ (79.), war der Käse endgültig gegessen im Emsland. Simon Zoller machte kurz vor Schluss nur noch den Deckel drauf. Doch Modeste gab hinterher zu: „Ich hätte noch mehr Tore machen können.“

Wir hatten ein Problem mit der Überzahl

Tatsächlich vergab alleine der 27-Jährige noch ein halbes Dutzend guter Möglichkeiten. Aber immerhin hatte er sie sich erarbeitet. Denn mitnichten hatten die Kölner spielerisch überzeugt. „Wir hatten in Problem mit der Überzahl“, sagte Modeste. Trotz einem Mann mehr schafften es Modeste‘ Teamkollegen nur selten, Meppen so auseinander zu spielen, dass der Stoßstürmer im Strafraum nur noch den Schlappen hinhalten brauchte. Daran müssen die Kölner also noch arbeiten. Damit der Ex-Hoffenheimer auch weiterhin für seinen neuen Klub so erfolgreich auf Torejagd gehen kann.

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