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Schiri Aytekin wehrt sich: "Ganz klarer Kontakt!"

Es war die Szene des Spiels zwischen dem 1. FC Köln und dem HSV: Anthony Modeste fiel im Zweikampf mit Emir Spahic. Schiedsrichter Deniz Aytekin entschied auf Strafstoß und auf Platzverweis für den Hamburger. Modeste verwandelte zum 2:1 und der Effzeh nahm drei glückliche Punkte mit ans Geißbockheim.

Köln – Bruno Labbadia nahm kein Blatt vor den Mund. Der Trainer des HSV erklärte nach der Partie: „Das war eine krasse Fehlentscheidung. Wir sind um den Punkt betrogen worden.“ Eine Entscheidung, die sein Kollege Peter Stöger zwar nicht vollends teilte, doch auch der Österreicher gestand: „Von dort, wo ich gestanden habe, hätte ich ihn nicht gegeben.“

Eine diskussionswürdige Entscheidung

War es also nun ein Elfmeter oder nicht? Ex-Bundesliga-Schiedsrichter Peter Gagelmann, als Experte beim TV-Sender „Sky“ geladen, erklärte Aytekins Entscheidung für richtig. Es habe zwei Kontakte – am Oberkörper und am Fuß – gegeben, deswegen sei der Elfmeter die logische Folge und auch die Rote Karte unausweichlich gewesen.

Und auch Aytekin selbst äußerte sich nach der Partie zu der strittigen Szene. Der 37-Jährige erklärte: „Aus meiner Sicht hat es einen Kontakt am Fuß und im Rückenbereich gegeben. Deswegen habe ich auf Foul entschieden.“ Der erfahrene UEFA-Referee gestand zwar zu: „Es ist eine diskussionswürdige Entscheidung.“ Aber: „Wir sehen da ganz klar einen Kontakt.“

Wir sind total genervt

Das sah Labbadia bekanntlich anders. „Wir sind total genervt, dass wir das Spiel so abgegeben haben. Ich denke, wir hätten es verdient gehabt, zu gewinnen.“ Tatsächlich hatte der HSV den Effzeh am Rande einer Niederlage. Dank des Tores von Lewis Holtby in der 47. Minute wähnte sich der Bundesliga-Dino bereits auf der Siegerstraße. Doch dank Philipp Hosiner (76.) und dank des Elfmeter-Tores von Anthony Modeste (81.) durften am Ende die Geissböcke jubeln.

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