Der 1. FC Köln besiegt Stoke City mit 2:1.

Hat Stöger seine Stammelf schon gefunden?

Nicht spekulieren, ob das die Stammelf war

So sah es auch der Trainer, der vor Wochenfrist noch nicht so glücklich hatte sein können. Die Tests im Trainingslager in Kitzbühel hatten noch unter dem Eindruck der hohen Belastung gestanden. Gegen Stoke wirkten die Kölner frischer, spritziger. “Viele Spieler haben mehr richtig als falsch gemacht”, lobte Stöger. “Wir waren griffiger und giftiger als im Trainingslager.”

Besonders die Formation, die er von Beginn an ins Rennen geschickt hatte, wusste zu überzeugen. Der Österreicher wollte zwar nicht allzu viel in die Formation reininterpretieren, zumal er nicht müde wird zu betonen, gerade die Offensive dem Gegner anpassen zu wollen. Man sei “nicht gut beraten zu spekulieren, ob das schon die Stammformation war”. Sie dürfte der Realität aber schon sehr nahe kommen – zumal sie nicht enttäuschte.

Ob die Spielweise noch immer so gut ankommt, wenn ein Spiel 2:5 ausgeht?

Von vorne (“Modeste ist bei Flanken extrem stark”) bis hinten (“Die Jungs machen das richtig gut – die Passqualität, da war Schärfe drin”) fand Stöger positive Worte. Der 49-Jährige wäre aber nicht er, wenn er nicht auch mahnende Worte finden würde. Die offensive Ausrichtung funktionierte, weil die Potters es den Kölner auch allzu leicht machten. Behäbig im Spiel nach vorne, ohne Tempo, musste Timo Horn im Kasten der Geissböcke nur selten eingreifen.

Kein Wunder, dass ein solcher Hurra-Fußball in der Bundesliga den Kölner nicht immer möglich sein wird. “Wir werden sehen, ob die Spielweise noch immer so gut ankommt, wenn ein Spiel 2:5 ausgeht”, sagte Stöger süffisant und erklärte erneut sein Motto für die kommende Saison: “Wir werden so offensiv wir möglich und so defensiv wie nötig spielen. Wir müssen die defensive Stabilität zusammenbekommen.” Gegen Stoke passte die Balance schon bemerkenswert gut. Jetzt muss sie aber auch einen echten Härtetest überstehen. Der FC Valencia am Sonntag (ab 15 Uhr, live im GBK-Ticker) dürfte ein solcher werden.

So spielte der Effzeh: Horn – Olkowski (60. Klünter), Sörensen, Heintz, Hector (60. Svento) – Lehmann (60. Vogt) – Risse (60. Zoller), Osako (60. Nagasawa), Jojic (60. Gerhardt), Bittencourt (60. Peszko) – Modeste (60. Finne)

So spielte der Stoke City FC: Butland – Johnson, Teixeira, Muniesa, Pieters – v. Ginkel, Sidwell, Afellay (60. Odemwingie) – Ireland, Joselu, Walters

Tore: 1:0 Modeste (44.), 1:1 Odemwingie (80.), 2:1 Gerhardt (89.)

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