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Risse markiert sein Revier: Wer fordert ihn auf rechts?

Peter Stöger spricht von einer „interessanten Vorbereitung“ und von einer „hohen Leistungsdichte“ beim 1. FC Köln. Kurz: von einem harten Konkurrenzkampf um die Stammplätze. Der GEISSBLOG.KOELN betrachtet in den kommenden Tagen jede Position und sagt, welcher Spieler sich Chancen auf einen Stammplatz ausrechnen kann. Heute im Kader-Check: der rechte Flügel.

Köln – Es lief die 44. Spielminute im Spiel des Effzeh gegen Stoke City, als Anthony Modeste einen Ball auf den rechten Flügel weiterleitete und durchstartete. Marcel Risse nahm das Leder an der rechten Seitenauslinie an, legte es sich vor, nahm den Kopf hoch und feuerte eine präzise Flanke flach in die Mitte. Modeste hielt den Schlappen hin, Tor für den Effzeh.

Spritzigkeit kehrt langsam zurück

Das 1:0 gegen die „Potters“ war von seiner Entstehung bis zu seinem Abschluss ein Tor, das Lust auf mehr macht. Mit Modeste haben die Geissböcke einen Stürmer im Zentrum, der auf Flankenläufe seiner Teamkollegen, auf schnelle Antritte, auf scharfe Hereingaben und das Mehr an Risiko hofft und spekuliert. Risse lieferte, Modeste vollstreckte.

So könnte es auch in der kommenden Saison öfters aussehen. Denn nicht nur der Franzose fühlt sich in der neuen Effzeh-Offensive wohl. Auch Risse scheint sich in die Form zu spielen, die er braucht, um seinen Stammplatz rechts außen behaupten zu können. Fehlte ihm, wie dem gesamten Kader, in Kitzbühel noch die Spritzigkeit, profitierte gerade der 25-Jährige von den zuletzt dosierteren Trainingseinheiten. Risse wirkte am Wochenende körperlich und gedanklich schnell und war rechts der verlässlich funktionierende Dauerläufer mit Druck nach vorne.

Weiterlesen: Das sind Risses Konkurrenten um den Stammplatz

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