Stögers Zwickmühle mit dem formschwachen Olkowski


Deshalb muss sich Stöger mit einem Plan B beschäftigen. Dieser heißt noch nicht Lukas Klünter. Der 19-Jährige stand zwar als Alternative in den letzten beiden Spielen schon im Kader, soll aber behutsam aufgebaut und nicht gegen den DFB-Pokalsieger ins kalte Wasser geschmissen werden. Stögers Plan B wäre daher Marcel Risse. „Er ist eine Option für diese Position“, sagte Stöger, schränkte aber ein: „Wir rechnen mit Marcel vorne, weil er für unser Offensivspiel ein wichtiger Faktor ist.“

Risse wäre also nur dann eine Alternative, wenn Olkowski im Training den Eindruck vermitteln würde, völlig von der Rolle zu sein. Das war in den vergangenen Wochen nicht der Fall. „Wenn Marcel Risse hinten zum Einsatz käme, dann, weil er dort aushelfen muss. Aber der Plan ist, dass Pawel dort auf Sicht permanent zum Einsatz kommt. Er hat schon gezeigt, dass er es gut kann. Unsere Aufgabe ist es, ihn dort wieder hinzubringen.“

Schürrle, Perisic und Caligiuri angeschlagen

Gut für Stöger, dass auch der Gegner nicht sorgenfrei nach Köln kommen wird. Neben den sich jeden Tag verändernden Gerüchten um einen Abschied von Kevin de Bruyne plagen Trainer Dieter Hecking größere Personalsorgen – ausgerechnet auf den offensiven Flügeln.

Neben Torhüter Diego Benaglio (Rückenbeschwerden) drohen mit Andre Schürrle (Oberschenkelprobleme), Ivan Perisic (Kaseleinriss im Knie) und Daniel Caligiuri (Oberschenkelverhärtung) gleich drei Offensivkräfte auszufallen, die allesamt potentielle Gegenspieler Olkowski sein könnten.

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