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Belohnung bleibt aus: Nur das Ergebnis stimmt nicht

Die FC-Fans kümmerte dagegen sehr, dass die eigene Mannschaft sofort versuchte zurückzuschlagen. Doch die Geissböcke ließen in der ersten Halbzeit allerdings beste Chance liegen. Osako hatte schon früh in der ersten Halbzeit frei aus fünf Metern vergeben. Modeste scheiterte nach dem Ausgleich, ebenso Zoller. Bittencourt fasste sich ein Herz aus der Distanz, doch auch sein Fernschuss ging über das Tor. So blieb es zur Pause beim 1:1.

Noch mehr Pech hatte Osako kurz vor Schluss der Partie. Ein Schuss des starken Yannick Gerhardt landete sieben Meter vor dem Tor vor Osakos Füßen. Der drehte sich und hielt mit rechts drauf. Doch irgendwie gelang es FCI-Keeper Ramazan Özcan, einen Arm zwischen Ball und Tor zu bekommen. Oder hatte ihn Osako einfach nur angeschossen? Die Wirkung war die selbe: Den FC-Fans blieb der Torschrei im Halse stecken. Ein ungläubiges Keuchen war die Folge.

Peter Stöger machte Osako hinterher keinen Vorwurf, zeigte sich stattdessen erfreut ob der größtenteils guten Vorstellung seines Teams. „Es gibt Spiele, in denen man mit dem Gezeigten sehr zufrieden ist, aber nicht mit dem Ergebnis.“ Ein solches Spiel hatte er am Freitagabend von seiner Mannschaft gesehen. „Das Entscheidende war zu sehen, dass die Jungs alles unternommen haben. Ich kann ihnen nichts vorwerfen.“

Hasenhüttl hingegen freute sich sogar so über den Punkt, dass er Matip und Co. ein Kölsch gestattete. Schließlich hatte Torschütze und Kapitän Matip am Freitag auch noch seinen 30. Geburtstag gefeiert. Es passte an diesem Abend einfach vieles zusammen. Nur nicht, dass die bessere Mannschaft – der Effzeh – den Platz als Sieger verließ. Doch mit elf Punkten aus sieben Spielen und vier Punkten aus der englischen Woche hielt sich der Ärger darüber bei den Verantwortlichen in argen Grenzen.

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