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Pokal-Derby in Gladbach: "Das muss wehtun"

Derby-Sonntag bei den Frauen des 1. FC Köln: Die Mannschaft von Trainer Willi Breuer trifft in der 2. Runde des DFB-Pokals auf Borussia Mönchengladbach. Nach dem Sieg der Männer in der Bundesliga (1:0) wollen die Effzeh-Frauen es nachmachen und den Erzrivalen vom Niederrhein aus dem Pokal kegeln.

Köln – Leicht wird dieses Unterfangen allerdings nicht. Die Aufsteiger aus Köln sind katastrophal in ihre erste Bundesliga-Saison gestartet. Mit drei Pleiten aus drei Spielen und 14 Gegentoren warten die Geissböcke noch immer auf ein Erfolgserlebnis. Das soll nun gegen den Tabellenführer der 2. Bundesliga Süd gelingen. Der GEISSBLOG.KOELN sprach vor dem Spiel mit Trainer Willi Breuer.

Lise Munk und Willi Breuer.

Willi Breuer mit Stürmerin Lise Munk.

GBK: Herr Breuer, drei Spiele, drei Niederlagen – Sie dürften sich den Saisonstart anders vorgestellt haben. Wie bewerten Sie den Auftakt Ihrer Mannschaft?
WILLI BREUER: „Ich bin insgesamt schon enttäuscht, ganz klar. Das Spiel gegen die Bayern (0:2) war von der Leistung her okay. Da stimmte zwar das Ergebnis nicht, aber ich dachte, darauf könnten wir aufbauen. Dann kam Freiburg, wo wir wieder zu viel falsch gemacht haben. Wir hatten gehofft, drei oder vier Punkte aus den ersten Spielen mitzunehmen. Jetzt sind es null Punkte mit einem desaströsen Torverhältnis (3:14). Das macht es nicht einfacher.

Was hat Ihnen besonders in den Spielen gegen Bremen (2:6) und Freiburg (1:6) gefehlt?
Wir haben zu schlechtes  Zweikampfverhalten gezeigt. Zudem ist es ein Trugschluss zu glauben, in der Bundesliga nur mit spielerischen Mitteln bestehen zu können, die bei uns als Aufsteiger ja auch nicht automatisch überragend vorhanden sein können. Das ging in der letzten Saison ein paar Mal gut, aber da waren die Gegner auch andere.

Woran liegt das?
Wir haben den Sprung in die Bundesliga vom Kopf noch nicht ganz geschafft. Wir haben die zweite Liga beherrscht, kannten das Gefühl zu verlieren gar nicht mehr. Jetzt müssen wir als Aufsteiger kratzen, beißen, unangenehm sein. Das ist noch nicht bei allen angekommen. Den Spielerinnen muss klar werden, dass wir erst einmal defensiv kompakt stehen müssen. Die Männer haben es zuletzt vorgemacht. Wir müssen nicht glänzen, sondern als Mannschaft Punkt für Punkt holen.

Weiterlesen: „Es muss wehtun. Die Mannschaft muss das annehmen.“

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