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Bayern-Spiel herschenken? "Wir basteln uns was zurecht"

Gutes Omen oder schlechtes Omen? Der FC Bayern verliert in der Champions League beim FC Arsenal mit 0:2 und dürfte dem 1. FC Köln zumindest das Gefühl gegeben haben, dass diese Mannschaft tatsächlich zu knacken ist. Andererseits könnte der Effzeh nun der Gegner sein, der den Zorn der Bayern ausbaden muss. Die Geissböcke wollen auf beide Fälle vorbereitet sein. Herschenken gilt nicht.

Köln – Es hat in der jüngeren Vergangenheit Trainer gegeben, die haben sich für eine 0:6-Klatsche gegen den FC Bayern bedankt, haben extra auf ihre besten Spieler verzichtet und das Spiel gegen München schon vorher abgeschenkt oder vollmundig eine offensive Ausrichtung angekündigt, um dann mit einer schallenden Ohrfeige heimgeschickt zu werden.

Haben schon gute Mannschaften zerlegt

Dem FC soll all das nicht passieren am Samstag in der Allianz Arena. „Das Spiel muss erst einmal gespielt werden“, sagt Peter Stöger. Köln verlor letzte Saison zwar mit 0:2 und 1:4, ärgerte die Bayern aber in beiden Spielen. „Wir wissen, dass sie auch relativ gute Mannschaften auch schon zerlegt haben. Aber wir werden in das Spiel so reingehen, dass wenn wir einen sehr, sehr guten Tag haben und bei den Bayern nicht alles aufgeht, wir auch was mitnehmen können.“

Diesen sehr, sehr guten Tag hatte Köln zuletzt gegen Schalke. Den Tag, an dem beim FCB nicht alles aufgeht, hatte das Team von Pep Guardiola am Dienstagabend in London. Klar ist, dass wenn bei den Bayern alles aufgeht, so Stöger, „dann reichen dem Kollegen neun Minuten“. Gemeint ist Super-Stürmer Robert Lewandowski. Aber wenn nicht, ja dann wollen die Kölner da sein.

„Ich denke jetzt sicher nicht darüber nach, sechs, sieben, acht Spieler zu schonen, um dann im Pokal…“ Peter Stöger will den Gedanken gar nicht aussprechen, das Spiel herzuschenken. Im Gegenteil. „Wir geben nicht kampflos auf. Die Bayern haben auch schon Punkte liegen gelassen in der Vergangenheit. Darauf spekulieren wir.“

Weiterlesen: Kann der FC die Bayern knacken?

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