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"Die Mär der Vorsaison sollte ein Ende haben"

Der 1. FC Köln hat in dieser Saison bereits 13 Tore erzielt, nur der FC Bayern und Borussia Dortmund waren vor dem gegnerischen Tor in den ersten acht Spielen erfolgreicher. Deshalb ist Peter Stöger der Meinung, dass Nachfragen nach einer defensiven Spielweise endlich der Vergangenheit angehören sollten.

Köln – Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Hannover 96 betonte Stöger, seine Mannschaft im letzten Heimspiel gegen den FC Ingolstadt alles unternommen hätte, um das Spiel zu gewinnen, einzig das Ergebnis nicht immer dem Spielverlauf entspreche. „Und dabei bleibe ich.“

Das Schalker 0:3 gegen Köln als bestes Beispiel

Das Ingolstadt-Unentschieden war am Freitagmittag Aufhänger gewesen für die Frage, ob es gegen Hannover ein ähnlich zähes, offensiv schwieriges Unterfangen werden würde. Die Niedersachsen stehen mit fünf Punkten auf Platz 17 der Tabelle und werden äußerst defensiv erwartet. In der Vorsaison hatte Köln gegen solche Gegner große Probleme gehabt, das Spiel zu machen und offensiv für Gefahr zu sorgen. Gegen Ingolstadt hatte dagegen nur das zweite Tor zum Erfolg gefehlt.

„Die Mär der Vorsaison sollte irgendwann einmal ein Ende haben“, forderte Stöger am Freitag und verwies darauf, dass bis auf den FC Bayern alle Teams der Liga gegen tief stehende Mannschaften Probleme bekämen. Das beste Beispiel, hatte der Österreicher schon vor einigen Tagen erklärt, sei der FC Schalke 04 gewesen, der vor zwei Wochen gegen den Effzeh beim 0:3 kaum eine Chance gehabt hatte.

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