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Effzeh gnadenlos: Drei Konter, drei Tore, drei Punkte

Nach der Pause das gleiche Bild: Schalke machte das Spiel, Köln konterte. Peter Stöger hatte Anthony Modeste und Yuya Osako den Sonderauftrag gegeben, die Passwege zu Johannes Geis zuzustellen. Das machten die beiden Angreifer perfekt, weshalb der Aufbau der Königsblauen entweder über Neustädter oder über die Außenverteidiger laufen musste. Und diesen hatten die Kölner dann im Griff.

„Köln hat das hervorragend gemacht und uns keine Räume gegeben“, lobte André Breitenreiter hinterher. „Und die Konter haben sie dann gnadenlos ausgespielt.“ So wie in der 79. Minute. Der eingewechselte Kevin Vogt spielte mit Modeste Bande und bediente Pawel Olkowski. Der Pole, der ein starkes Spiel machte, ließ gleich zwei Schalker im Strafraum alt aussehen und legte auf Yannick Gerhardt. Der Youngster hatte den Ball auf seinem starken linken Fuß, narrte mit einem Hackentrick aber ebenfalls zwei königsblaue Verteidiger und vollendete mit rechts ins lange Ecke.


Der Schlusspunkt war dann den beiden eingewechselten Vogt und Simon Zoller vorbehalten. Nach einem Ballgewinn von Matthias Lehmann schüttelte Vogt im Mittelfeld Gegenspieler Junior Caicara ab, lief noch einige Meter und passte dann im rechten Moment auf den mitgelaufenen Zoller. Der Stürmer zog in den Strafraum und hatte keine Mühe, das Leder im langen Eck zum 3:0 zu platzieren. Schalke am Boden, Köln im Jubelrausch.

„Die Jungs haben von Beginn an gebrannt“, lobte Peter Stöger hinterher. „Das war heute richtig, richtig gut.“ Für den Österreicher war es der dritte Sieg im dritten Spiel gegen die Knappen. „Es gibt einige richtig geile Traditionsklubs in Deutschland. Köln ist einer, Schalke aber auch. Da ist es schon etwas besonderes gegen sie zu gewinnen“, freute sich der 49-Jährige. An diesem Sonntag freute sich ganz Köln mit ihm mit.

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