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Traumtor im Test, aber Jojic braucht noch viel Zeit

Milos Jojic hat am Mittwochabend im Testspiel beim TSC Euskirchen mit einem sehenswerten Tor gezeigt, warum der 1. FC Köln ihn geholt hat. Trotzdem ist der Serbe noch weit von seiner Top-Form entfernt. Diese soll er sich in den kommenden Wochen Stück für Stück erarbeiten – wenngleich nicht auf seiner Lieblingsposition.

Euskirchen – Schon als Jojic anlief, hatte man das Gefühl: Der ist drin. Torentfernung 22 Meter, drei Schritte Anlauf, dann zirkelte der 23-Jährige den Ball mit rechts gefühlvoll, aber mit viel Tempo über die Mauer ins Netz. Jojic traf am Mittwochabend beim TSC Euskirchen zum zwischenzeitlichen 3:0. Ein unbedeutender Test für den Effzeh, ein wichtiger Schritt für den Serben.

Wir wissen, was wir an ihm haben

Jojic ist noch nicht dort, wo er sein will und wo ihn Peter Stöger und das Trainerteam haben wollen. Der Mittelfeldspieler, der von Borussia Dortmund kam, um das Kreativzentrum zu beleben, muss sich erst noch ranarbeiten. Über jedes Training, aber eben auch über solche eigentlich wertlosen Testspiele. Für Jojic ist jede Minute auf dem Rasen wichtig. So auch am Mittwoch. Körperlich, spielerisch und für sein Selbstvertrauen.

„Er wird mit den Einsatzzeiten nicht zufrieden sein“, sagt Stöger über seinen Schützling, dem er „außergewöhnliche Fähigkeiten“ attestiert. „Wir wissen, was wir an ihm haben. Wir wissen, was er spielen kann, wenn er richtig gut drauf ist. Und bis es soweit ist, werden wir ihn unterstützen. Das ist eine Frage der Geduld.“ Und eine Frage harter Arbeit. Denn bis Jojic eine echte Option für den 1. FC Köln sein wird, dürften noch einige Wochen vergehen.

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