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"Viel weiter nach oben geht's ja nicht mehr"

Peter Stöger lässt sich nichts entlocken. Der Trainer des 1. FC Köln verweist bei allem Lob – zuletzt sogar von Bundestrainer Joachim Löw – auf stärker einzuschätzende Mannschaften und deren Probleme in der Bundesliga. Das könne auch dem Effzeh blühen. Auf die Frage, ob er denn trotzdem den Blick in der Tabelle weiter nach oben richte, reagierte er mit trockenem Humor.

Köln –  „Viel weiter nach oben geht’s ja nicht mehr“, sagte Stöger am Donnerstag mit einem Schmunzeln. „Da müssen wir ja nicht mehr nach oben schauen.“ Köln liegt nach acht Spielen mit 14 Punkten auf Rang fünf und bekam für die Entwicklung der letzten Monate großes Lob von Bundestrainer Jogi Löw.

Löw lobt Stöger: „Spielerisch gesteigert!“

„Ich bin beeindruckt über die Entwicklung“, sagte der Weltmeister-Trainer dem „Express“. „Der FC hat sich Jahr für Jahr Schritt für Schritt verbessert. Besonders gefällt mir, dass sie diesen Weg mit großer Ruhe und Besonnenheit gegangen sind. Das ist sicherlich ein großes Verdienst von Trainer Peter Stöger und Manager Jörg Schmadtke.“ Gerade Stöger mache aus den Möglichkeiten „das Optimum. Sie sind sehr stark im Spiel gegen den Ball, haben eine sehr gute Defensivordnung. Spielerisch haben sie sich im Gegensatz zum letzten Jahr ebenfalls gesteigert.“

Der Bundestrainer, der in der Länderspiel-Woche auch wieder mit Jonas Hector arbeiten wird und am Donnerstag (Irland) sowie Sonntag (Georgien) zwei Siege einfahren will, mahnt jedoch zu Realismus. „Man kennt das ja aus Köln: Die Fans sind schnell euphorisiert und träumen vom Europacup oder der Champions League. Der FC steht gut da, aber ich hoffe, dass das Umfeld auf dem Boden bleibt und die Mannschaft nicht mit zu großen Erwartungen unter Druck setzt.“

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