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Das große Feuerwerk bleibt aus – geringe Strafe erwartet

Der 1. FC Köln wird in den kommenden Wochen vom Deutschen Fußball-Bund Post erhalten. Eine Strafe droht, da es am Freitagabend in Darmstadt im Fanblock der Geissböcke aufgeleuchtet hatte – an zwei Stellen hatten Kölner Anhänger Pyrotechnik gezündet. Allerdings hielt sich das Ausmaß in Grenzen – im Vergleich zu anderen Fangruppen, die wahre Feuerwerke veranstaltet hatten. Am Geißbockheim ist man daher fast schon erleichtert.

Darmstadt – Das Böllenfalltor in Darmstadt ist ein besonderer Ort für Fans: Das Stadion gehört noch zu den alten Bauwerken Fußball-Deutschlands mit vielen Stehplätzen, Tribünen ohne Dach, dafür ohne große Sicherheitsvorkehrungen und Kontrollen. Die Zäune kaum Hindernisse, der Himmel über dem Gästeblock offen – gerade zu eine Einladung für eine ausgiebige Pyro-Show. Die Anhänger des Hamburger SV hatten vor drei Wochen auf fragwürdige Art und Weise bewiesen, was möglich ist – und ein vorsilvesterartiges Feuerwerk abgebrannt.

Entsprechend groß waren die Sorgen der Kölner gewesen, dass es auf am Freitagabend brennen würde. Doch die FC-Fans hielten sich zurück, nur einmal in der ersten Halbzeit tauchten an zwei Stellen im Fanblock Bengalos auf. Dies wird nun zwar eine Strafe durch den DFB nach sich ziehen. Etwas, worüber die FC-Verantwortlichen alles andere als glücklich sind. Allerdings dürfte die Strafe gering ausfallen.

Auch deswegen atmet man am Geißbockheim durch. Die Gespräche unter der Woche hatten Früchte getragen und die Auswärtsfahrt war bis auf den einen Moment in der ersten Hälfte ruhig und ohne Zwischenfälle verlaufen. Nach den Böllerwürfen von Leverkusen, die dem Vernehmen nach nicht aus dem Fanblock, sondern von der Tribüne kamen, bewahrheiteten sich auch im zweiten, als kritisch angesehenen Auswärtsspiel in Folge die Befürchtungen nicht.

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2 Kommentare
  1. Chris
    Chris says:

    Also von einem Stadion „ohne große Sicherheitsvorkehrungen und Kontrollen“ kann nicht wirklich die Rede sein. Ich bin am Freitag am Einlass so gründlich kontrolliert worden wie noch in keinem anderen Stadion. Und es war nicht meine erste Auswärtsfahrt.

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