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Fan-Party in Köln bleibt trotz Polizeipräsenz ruhig

Die Partynacht nach dem Derbysieg in Leverkusen ist ruhig geblieben. Das hat die Polizei Köln dem GEISSBLOG.KOELN auf Nachfrage bestätigt. Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ hatte berichtet, Fans des 1. FC Köln und von Bayer Leverkusen hätten sich zu einer Massenschlägerei verabredet. Dem widersprachen Verein und Polizei.

Köln – Ein 2:1-Sieg in der BayArena, fast schon spätsommerliche Temperaturen: eine schönere Einladung hätte es nicht geben können für die FC-Anhänger, am Samstagabend in der Domstadt den doppelten Derbysieg zu feiern. Ob in der Südstadt, auf den Ringen oder in den Veedeln, überall traf man Fans in Rot und Weiß an.

Unsere Fans haben nur gefeiert

So auch am Salierring auf Höhe Barbarossaplatz: Dort war aber auch die Polizei anwesend. Im Laufe des Abends hatten die Sicherheitskräfte Gerüchte aufgeschnappt, wonach aus Leverkusen Anhänger der Werkself unterwegs nach Köln seien. Da sich am Salierring über 100 Köln-Fans, darunter viele Ultras, versammelt hatten, entschloss man sich, den 1. FC Köln zu informieren.

Präsident Werner Spinner sowie die Fan-Verantwortlichen Rainer Mendel und Thomas Schönig fuhren daraufhin umgehend zum Salierring. „Wir haben mit den Fans und den Einsatzkräften gesprochen“, sagte Spinner am Sonntag auf GBK-Nachfrage. „Aber es war alles ruhig. Die Fans haben nur gefeiert.“ Das bestätigte Mendel. „Wir waren vor Ort, aber es war alles friedlich. Unsere Fans haben gefeiert, was wohl niemanden überrascht haben wird.“

Befürchtungen haben sich nicht bestätigt

Von einer bevorstehenden Massenschlägerei oder gar einen Verabredung zu einer solchen wollte am Sonntag auch die Polizei nichts mehr wissen. Dirk Weber von der Polizei-Pressestelle teilte dem GEISSBLOG.KOELN mit: „Wir haben circa 100 FC-Fans am Salierring vor einer Bar angetroffen. Um ein mögliches Aufeinandertreffen mit anderen Fangruppierungen zu vermeiden, sind wir dort geblieben. Alles ist friedlich abgelaufen, gegen zwei Uhr hat sich alles aufgelöst. Es gab zwar Befürchtungen, dass aus Leverkusen Fans kommen könnten. Aber das hat sich nicht bestätigt.“

Entsprechend machte auch Werner Spinner klar, durch sein Eintreffen keine Ausschreitungen verhindert zu haben. „Es wird suggeriert, es seien Verabredungen getroffen worden, nur weil Ultras in größerer Gruppe zusammen gefeiert haben. Ich streite ab, irgendetwas verhindert zu haben.“ Stattdessen hatten die Kölner Fans den Samstagabend so genutzt, wie es nach einem Derbysieg zu erwarten war: mit einer großen Sause.

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