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Ruhe vor dem Derby: "Sollten die Dinge nicht herbeireden"

Der Spiel zwischen Bayer Leverkusen und dem 1. FC Köln am Samstag war von Seiten des Deutschen Fußball-Bundes ursprünglich als Hochrisikospiel eingestuft, nachträglich aber zu einem normalen Spiel erklärt worden. Die Provokationen seitens der Leverkusener Fans vor einer Woche sorgten zwischenzeitlich für Verunsicherung. Nun hoffen alle Seiten aber auf ein friedliches Rhein-Derby mit geringerem Polizeieinsatz als in den vergangenen Jahren.

Köln/Leverkusen – Selbst wenn die Bundespolizei gewollt hätte, sie hätte an diesem Wochenende Probleme gehabt, alle Fußballspiele in Deutschland so abzudecken, wie es bislang der Fall gewesen war. Rhein-Derby in Leverkusen, Ruhr-Derby in Dortmund – diese beiden Partien bringen die Polizei an die Kapazitätsgrenze. Grund dafür ist unter anderem die Flüchtlingskrise, die viele Einheiten außerhalb des Fußballs bindet.

Eine Provokation, die Emotionen schüren soll

Zwar wird die Landespolizei in gewohnter Stärke anwesend sein, den Ausfall der Unterstützung vom Bund aber wohl nicht vollständig auffangen. Auch deswegen appellieren der 1. FC Köln sowie Bayer Leverkusen seit Tagen für ein ruhiges Lokal-Duell. Und auch deswegen waren beide Seiten verärgert ob der Provokation, die vergangene Woche aus Leverkusen nach Köln schwappte. Im DFB-Pokal hatten Bayer-Fans bei Viktoria Köln einen Banner („Jeder Kölner ist ein…“) aufgehängt und in der Nacht vor dem Heimspiel des Effzeh gegen Hoffenheim Flyer im Stadionumfeld verteilt.

Die Kölner Verantwortlichen hatten dies zwar bemerkt und versucht, die Flyer noch vor Eintreffen der Kölner Fans am vergangenen Samstag zu beseitigen. Einige wenige Flyer waren aber dennoch in die Hände der Kölner Anhänger geraten. Eine kurzfristige Reaktion noch im Spiel gegen Hoffenheim blieb aus. Die FC-Bosse hoffen, dass dies auch am Derby-Spieltag am Samstag so bleiben wird.

Weiterlesen: Provokation geht nach hinten los

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