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Neuzugänge im Check: Heintz top, Jojic bislang ein Flop


Sechs neue Spieler hat der 1. FC Köln zur Saison 2015/16 verpflichtet. Sportchef Jörg Schmadtke und Trainer Peter Stöger mussten die Abgänge von Kevin Wimmer und Anthony Ujah kompensieren und wollten überdies die Offensive mit Durchschlagskraft und Kreativität verbessern. Ist das gelungen? Der Transfer-Check zeigt: nur zum Teil.

Köln – Dominique Heintz und Frederik Sörensen, einer von ihnen war auserkoren, die Position neben Dominic Maroh einzunehmen. Als sich dieser verletzte, warf Stöger sie gleich beide ins kalte Wasser Bundesliga. Im Mittelfeld sollten Milos Jojic und Leonardo Bittencourt für neuen Schwung sorgen, den Anthony Modeste und Philipp Hosiner in der Spitze in Tore ummünzen sollten. Wir werfen einen Blick auf die sechs Sommer-Neuzugänge des FC.

1. Dominique Heintz

Thomas Müller gegen Dominique Heintz: Der 1. FC Köln verliert beim FC Bayern mit 0:4. (Foto: Philippe Ruiz)

Unangenehm für jeden Gegenspieler: Dominique Heintz. (Foto: Philippe Ruiz)

Der Innenverteidiger kam als 21-Jähriger für rund 1,5 Millionen Euro vom Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern – und war ein absoluter Volltreffer. Der Linksfuß bestritt alle 17 Partien von Beginn an mit einem GBK-Notenschnitt von 3,0. Kaum Fehler, starke Zweikampfführung, Schnelligkeit und der Blick fürs Aufbauspiel – Heintz brachte alles mit, um sofort eine Verstärkung zu sein. Einziger Wermutstropfen ist die Ausstiegsklausel, die sein Vertrag offenbar enthält. Doch Heintz stellte bereits klar: „Ich haue hier nicht direkt wieder ab.“ Heintz bleibt dem Klub also über den Sommer 2016 hinaus erhalten. Wenn er so weiterspielt, werden die FC-Fans noch viel Freude an ihm haben.

Transfer-Note: 1

2. Frederik Sörensen

Der 1. FC Köln gewinnt mit 3:0 gegen den FC Schalke 04. (Foto: GK)

Frederik Sörensen im Spiel gegen den FC Schalke 04. (Foto: GK)

Frisch von der U21-EM kam Sörensen nach Köln: Der 23-Jährige ließ Juventus Turin und Italien hinter sich und schloss sich für zwei Millionen Euro den Geissböcken an. Die Verletzung Marohs spülte ihn sofort in die Startelf. Und der Däne überzeugte. Bis auf die Spiele in Frankfurt und gegen Hoffenheim, aufgrund dessen er seinen Stammplatz an Maroh verlor, fand sich Sörensen sofort gut in der Bundesliga zurecht. Gegen Dortmund am 17. Spieltag absolvierte er sein bislang bestes Spiel für die Kölner und zeigte, dass mit ihm auch in der Rückrunde wieder zu rechnen sein wird.

Transfer-Note: 3

Weiterlesen: Leonardo Bittencourt und Milos Jojic

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