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"Der Notfallplan stirbt!" Köln lässt Belek sausen

Der Hamburger SV trainiert im strömenden Regen bei böigem Wind. Der VfB Stuttgart versinkt bei über 20 Litern Regen pro Quadratmeter im Wasser. Und beim SV Darmstadt 98 wäre wohl besser Marco Koch, der Schwimm-Weltmeister aus Hessen, in die Türkei ins Trainingslager gefahren. Beim 1. FC Köln freuen sie sich dagegen über die Entscheidung, daheim geblieben zu sein. Etwas, das sich jetzt auch nicht mehr ändern wird.

Köln – Zwei Einheiten täglich, dazu gemeinsame Mittagessen: Bei den Geissböcken fühlt sich die Vorbereitung wie ein „Trainingslager dahoam“ an. Zwar müssen die Spieler auch teils im Regen trainieren wie am Donnerstagnachmittag. Dafür aber in heimischen Gefilden und nicht in Gegenden, die eigentlich Sonne hätten versprechen sollen.

Auf so ein Wetter haben wir gehofft

„Für uns ist es total okay. Wir haben auf so ein Wetter gehofft“, sagte Peter Stöger am Donnerstag. „Es sind zwar keine 15 Grad, aber dass es auch in der Türkei regnen könnte, war uns schon bewusst. Ich bin zufrieden.“ Das liegt auch daran, dass die Greenkeeper ganze Arbeit geleistet haben. Der Hauptplatz sowie der kleinere Nebenplatz sind in einem guten Zustand. In der zweiten Woche und für die Testspiele werden die Profis ins Franz-Kremer-Stadion umziehen. Manfred Schmid gab am Mittwoch einem Platzwart noch gesonderte Anweisungen, wie die Markierungen auf den Plätzen in den nächsten Tagen auszusehen haben.

Manfred Schmidt bittet einen Platzwart um Hilfe. (Foto: GBK)

Manfred Schmidt bittet einen Platzwart um Hilfe. (Foto: GBK)

„Mit jedem Tag, der näher an den Bundesligastart heranführt, stirbt der Notfallplan“, sagte Stöger mit Blick auf die Ausweichvariante, doch noch in ein Trainingslager nach Belek zu fliegen. Da dort aber aktuell das Wetter verrückt spielt und sich die dortigen Klubs immer weniger bespielbare Plätze teilen müssen, erfreuen sich die Kölner lieber den bislang milden Wintertemperaturen. „So, wie es aktuell aussieht, bleibt bis Mitte nächster Woche alles so, wie es ist. Mittlerweile denke ich, dass wir ihn nicht mehr brauchen werden.“


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