,

Ein Rivale für "Deutschlands besten Linksverteidiger"

Am Dienstagmorgen war er endlich da: der erste und wohl einzige Winter-Neuzugang bei den Profis des 1. FC Köln. Filip Mladenovic unterschrieb einen Vertrag über dreieinhalb Jahre und stand am Nachmittag erstmals auf dem Trainingsplatz (alle Bilder gibt es hier). Der Serbe kommt als Linksverteidiger und damit als Konkurrent für Jonas Hector. Vom deutschen Nationalspieler hat der 24-Jährige schon viel gehört – und Mladenovic sagte Hector gleich mal den Kampf an.

Köln – Noch ist alles neu für ihn in Köln. „Hier ist alles anders als in Borissow“, sagte der Serbe bei seiner Präsentation. Er redete in seiner Landessprache, Milos Jojic half ihm in der Fragerunde und übersetzte. „Sprachlich ist es noch schwierig für ihn. Milos unterstützt uns da“, sagte Trainer Peter Stöger nach dem ersten Arbeitstag mit dem Neuen. „Momentan ist er noch ein etwas ruhigerer Typ, ein angenehmer Zeitgenosse.“

Auch auf dem Platz hielt sich Mladenovic am Dienstag noch zurück. Er beobachtete, auch in den Spielformen lief erst einmal viel an ihm vorbei. Doch der Serbe hat eine Menge vor. Die Bundesliga soll seine Bühne werden. Der Kontakt mit dem 1. FC Köln sei vor gut drei Wochen zustande gekommen, berichtete der 1,80 Meter große Spieler. Danach habe er nicht lange überlegen müssen. „Es war ein super Angebot für mich. Die Bundesliga ist eine starke Liga. Das ist ein riesiger Schritt für mich nach vorne.“

Champions-League-Konkurrenz für Hector

Von BATE Borissow aus der weißrussischen Liga kommt er, aber auch aus der Champions League. Für Stöger ist klar: „Jemand, der Champions League gespielt hat, ist für uns kein Back-up-Spieler.“ Kein Wunder also, dass Mladenovic mit großen Ambitionen nach Deutschland kommt. „Ich möchte nicht viel über mich selbst sagen. Jeder wird im Training und in den Spielen sehen, was ich kann“, sagte er. Sein Ziel ist klar: Er will Stammspieler werden. Und zwar so schnell es geht – auf seiner Position: als Linksverteidiger.

Weiterlesen: „Hector hat große Qualitäten, aber Konkurrenz ist immer gut“

Schlagworte: ,
0 Kommentare

Dein Kommentar

Willst du an der Diskussion teilnehmen?
Mache mit!

Schreibe einen Kommentar