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Was passiert mit Finne? "Für ihn ist es schwierig"

Sie standen im Regen und unterhielten sich. Peter Stöger sprach nach dem Vormittagstraining am Montag mit Bard Finne. Der Norweger hörte zu, nickte. Dann ein kurzer Klaps, Stögers Arm auf Finnes Schulter: Es wirkte, als habe der Trainer seinem Schützling gerade eine wenig erfreuliche Nachricht überbracht. Über seine Zukunft ging es angeblich nicht. Seine Situation beim 1. FC Köln ist klar. Eine Trennung rückt näher.

Köln – Schon am Dienstag könnte es ein deutliches Signal geben, welchen Stellenwert Finne tatsächlich noch im Kölner Team hat. „Wir wollen allen so viel Spielzeit geben wie möglich. Wenn wir 20 Feldspieler haben, dann ist die maximale Spielzeit pro Spieler 45 Minuten“, sagte Stöger am Montag und ergänzte: „Wenn wir mehr haben, wird es schon schwieriger.“

Für Bard ist es schwierig

Aktuell sieht es so aus, als habe Stöger alle Mann an Bord. Dominic Maroh und Lukas Klünter sind wieder fit. Und da auch Salih Özcan weiter bei den Profis mitmachen wird, stehen abzüglich des bereits aussortierten Lucas Cueto alle 22 Feldspieler zur Verfügung. Zwei mehr als nötig, um zwei vollständige Mannschaften gegen den FSV Frankfurt aufzubieten. „Wir werden das so organisieren, dass alle zufrieden sind.“

Denkbar also, dass Finne am Dienstag auflaufen, aber weniger als 45 Minuten zum Einsatz kommen wird. Oder gar nicht? Stöger erklärte generell: „Bei Bard ist die Situation klar. Es ist schwierig für ihn, auf Einsatzzeit zu kommen.“ Ein Umstand, der sich aufgrund der hohen Konkurrenz wohl auch in der Rückrunde nicht ändern dürfte.

Weiterlesen: „Dann werden wir uns damit auseinandersetzen“

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