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Horn sauer: "Das war viel zu wenig für ein Derby!"

Der 1. FC Köln verliert verdient gegen Borussia Mönchengladbach (0:1) und ärgert sich hinterher vor allem über eine vollkommen enttäuschende erste Halbzeit. Timo Horn sprach von einem „Freundschaftsspiel“, Peter Stöger machte unmissverständlich deutlich, dass so eine Leistung in der Bundesliga nicht reicht. Die Stimmen zum Spiel.

Matthias Lehmann: „Wir haben uns in der ersten Hälfte zu weit auseinander ziehen lassen. Wir sind kaum hingekommen. Das hat uns Probleme bereitet. Dann haben wir umgestellt und waren in der zweiten Hälfte besser im Spiel. Wir waren griffiger, enger dran, hatten deutlich mehr Chancen. So hätten wir von Anfang an reingehen müssen. Aber am Ende ist es bitter. Das tut richtig weh.“

Wie ein Freundschaftsspiel

Timo Horn: „Das hat sich wie ein Freundschaftsspiel angefühlt. Das war viel zu wenig für ein Derby. Erst in der zweiten Hälfte war es besser, aber trotzdem zu wenig, um die Gladbacher in Verlegenheit zu bringen. Der Trainer hat klar in der Halbzeit angesprochen, dass man so kein Derby gewinnen kann. Die Gladbacher waren heute aggressiver als wir, wollten das Derby mehr gewinnen als wir. Das ist enttäuschend. Gerade in einem Derby muss man anders zur Sache gehen.“

Dominique Heintz: „Das war sehr bitter heute. Wie wir uns in der ersten Halbzeit präsentiert haben, geht auf keinen Fall. Wir müssen uns bewusst sein, dass 80 Prozent nicht reichen. Erst über den Einsatz entwickelt sich unser Spiel. Das ist uns erst nach der Pause gelungen. Danach hat man gesehen, dass wir auch anders spielen können. Aber der Ausgleich ist uns verdientermaßen nicht geglückt. Wir haben die erste Hälfte als Mannschaft hergeschenkt. Daraus müssen wir lernen.“

Für die Bundesliga reicht das nicht aus

Peter Stöger: „Wir sind enttäuscht, vor allem von den ersten 45 Minuten. Dafür wurden wir bestraft. Danach haben wir umgesetzt, was wir sehen wollten. Aber wenn man 45 Minuten herschenkt, dann nimmt man im Normalfall keine Punkte mit. Es ist gut, dass wir das alle so gesehen haben. Wir waren nicht aggressiv genug. Für die Bundesliga reicht das nicht aus. Mit Sicherheit ausschließen kann ich aber, dass wir leichtsinnig oder überheblich reingegangen sind.“


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