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"Wir werden sein Foto in die Kabine hängen"


Das Problem: Die Kölner müssen Meier ausschalten – insbesondere im Luftkampf. Der 1,96 Meter große Stürmer ist kaum zu verteidigen, wenn eine Flanke erst einmal unterwegs ist. „Brutal“ nennt Innenverteidiger Dominique Heintz diese Herausforderung. „Er hat einfach das Gespür für diese Situationen.“ Gut möglich, dass Stöger auch deswegen erneut auf die Dreierkette in der Defensive zurückgreifen wird. Mehr Lufthoheit und mehr Sicherheit für den Effzeh, weniger Raum und mehr Druck für Meier.

„Wir haben aus dem Hinspiel gelernt und danach keine solche Leistung mehr hingelegt“, betont Heintz. Der Innenverteidiger, der in Hamburg zusammen mit Dominic Maroh und Mergim Mavraj fast nichts anbrennen ließ, glaubt an die Lernkurve, die sein Team in den letzten Monaten hingelegt hat. „Wenn wir so spielen wie gegen Wolfsburg oder den HSV, wird das viel besser aussehen als letztes Mal gegen Frankfurt.“

Die sind für zwei, drei, vier Tore gut – wir aber auch

Ob mit Dreier- oder Viererkette, ist ihm eigentlich egal. „Spaß“ habe es ihm in Hamburg gemacht, das System mit drei Innenverteidigern und hoch aufgerückten Flügelspielern gefällt den Spielern. Auch, weil sie in den letzten Spielen gemerkt haben, dass die jeweilige Taktik den Gegner überrascht hat. Wolfsburg hatte nicht mit Jonas Hector im Zentrum gerechnet, der HSV nicht mit einem so dominanten FC, gerade in der ersten Hälfte. Diesen Druck wollen die Kölner nun gegen Frankfurt in Tore und den ersten Sieg ummünzen – und Meier dabei aus dem Spiel nehmen. „Die sind in jedem Spiel für zwei, drei, vier Tore gut“, sagte Stöger. „Aber wir mittlerweile auch.“ Jetzt müssen es seine Spieler nur noch beweisen.

 

 

 

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